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GRABS: Das Spital Grabs plant weiter

Der Neubau des Spitals Grabs schreitet voran. Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (RWS) analysiert an diesem Standort in einer Machbarkeitsstudie bereits ein weiteres Bauprojekt.
Katharina Rutz
Das alte Portal des Spitals Grabs soll als Zeitzeuge erhalten bleiben und einen Platz auf dem Spitalareal finden. (Bild: Katharina Rutz)

Das alte Portal des Spitals Grabs soll als Zeitzeuge erhalten bleiben und einen Platz auf dem Spitalareal finden. (Bild: Katharina Rutz)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Seit Anfang dieses Jahres ist die Spitalregion Besitzerin der Spitalimmobilien. Die Spitalanlage­gesellschaft mit Verwaltungsratspräsident Roland Rubin kümmert sich um die Liegenschaften. In Grabs gibt es neben dem eigentlichen Spital die Personalhäuser, sowie weitere kleinere Gebäude. Dazu gehören die ehemalige ­Rettungsgarage, weitere Garagen sowie das Wohnhaus «Zindel». Die Personalhäuser müssen laut ­Roland Rubin in naher Zukunft ebenfalls komplett saniert oder neu gebaut werden. Diese sind nicht im Neubauprojekt des ­Spitals enthalten. Die Personalhäuser platzen ausserdem aus ­allen Nähten. «Bereits heute haben wir darin viele Büros und me­dizinische ambulatorische Leis­tungen eingerichtet», so Rubin. ­Aktuell könnte er niemandem mehr ein Zimmer im Personalhaus ­anbieten.

Ein weiteres Bauprojekt am Spital Grabs möglich

Ausserdem möchte die Spital­region RWS bereits seit Längerem die Verwaltungsarbeitsplätze am Standort Rebstein nach Grabs verlegen. «Dadurch können Betriebskosten, die vorwiegend aus Fahrspesen oder Arbeitszeit bestehen, reduziert werden», sagt Rubin. Im Neubau des Spitals konnten die aktuell 52 Arbeitsplätze aus Rebstein jedoch nicht integriert werden. «Der Kanton gab für den Neubau des Spitals Grabs ein Kostendach von 137 Millionen Franken vor. Mit diesem Budget mussten wir uns auf die medi­zinischen Kernbauten konzen­trieren und konnten nicht noch zusätzliches Volumen für Büros schaffen», erklärt Roland Rubin. Aus diesen Gründen sollen alle ans eigentliche Spitalareal angrenzenden Grundstücke im Besitz der Anlagengesellschaft bis Ende Jahr in einer Machbarkeitsstudie analysiert werden. Danach will die Spitalregion SWR über ein mögliches weiteres Bau­projekt entscheiden. Im Zuge des angetönten Umzugs der Spitalverwaltung von Rebstein nach Grabs gab es Leserbriefe. Die Schreiber schlugen vor, das alte Spital­gebäude für die Verwaltung umzunutzen. Dieses wurde von 1905 bis 1907 gebaut und hat einen historischen Wert, wie der kan­tonale Denkmalpfleger bestätigt. Es muss allerdings im Zuge des Neubaus abgebrochen werden. Nun soll das Eingangsportal des alten Gebäudes nach Möglichkeit als Zeitzeuge erhalten werden. 3

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