GRABS: Das Lieblingstier von vielen Kindern

Die Gitzi-Schau ist ein Anziehungspunkt für Familien mit Kindern. Am Samstag wurden Gitzis verschiedener Rassen auf dem Marktplatz ausgestellt. Die Toggenburgerziegen waren am besten vertreten.

Heidy Beyeler
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Die drei ersten Appenzellerziegen von links des Ziegenzuchtvereins Werdenberg-Rheintal waren die Bestplatzierten. (Bilder: Heidy Beyeler)

Die drei ersten Appenzellerziegen von links des Ziegenzuchtvereins Werdenberg-Rheintal waren die Bestplatzierten. (Bilder: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

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Die traditionelle Herbst-Gitzischau der beiden Vereine Ziegenzuchtverein Grabs-Berg und Ziegenzuchtverein Werdenberg-Rheintal verbunden mit dem Buuramart ist jeweils für viele Bürgerinnen und Bürger eine spezielle Attraktion – insbesondere für Kinder. Die Ziege ist auch das Lieblingstier für jene Kinder, die selber keine Ziegen haben.

Das Stammzuchtgebiet der hellbraun-weiss gefärbten Toggenburgerziege ist das Obertoggenburg. Und so wundert es nicht, dass die meisten Gitzi der zur Schau gestellten Tiere dieser Rasse angehören.

Und so wurden dieses Jahr zwei Toggenburger Gitzi als die Besten und Schönsten mit einem Wanderpreis ausgezeichnet – einer kleinen Glocke, gespendet von der Ortsgemeinde Grabs. Die Züchter der Kategorie jüngere Gitzi, Christian Gasenzer, und der älteren Gitzi, Peter Stricker, erhielten den Wanderpreis für ihre Züchterleistungen.

Toggenburgerziegen sind zutraulich, robust und manchmal auch etwas frech. Diese Rasse ist nicht gefährdet und gehört in der Schweiz zu den drei wichtigsten Ziegenrassen.

Eine Verwandte der Toggenburgerziege

Durch die mit Toggenburgergeissen gekreuzten Thüringer Landziegen entstand 1900 eine neue Rasse – die Thüringer Toggenburger.

35 Jahre später erhielt die veredelte Rasse die Bezeichnung Thüringer Waldziege. Sie gehört in Deutschland zu den gefährdeten Ziegenrassen und wird deshalb entsprechend gefördert. Äusserlich gesehen weist die schwarze Thüringer Waldziege (es gibt auch braune Ziegen dieser Rasse) für einen Laien verwechselbare Ähnlichkeiten mit der Bündnerstrahlen-Ziege auf, die ebenfalls zu den gefährdeten Ziegenrassen in der Schweiz gehört. Sie werden von der Pro Specie Rara gefördert.

Und wie die Appenzellerziegen und die Walliser Kupferhalsziegen an der Gitzischau präsent waren, wurde auch die Gemsfarbige Ziege, die mit 20 Prozent des Schweizer Ziegenbestandes die zweitwichtigste Ziegenrasse repräsentiert, an der Schau aufgeführt.