GRABS: Das Aufgebaute weitergeben

Otto Hofer sucht für sein Dressurzentrum einen Nachfolger. Das Anwesen, das sein 40-jähriges Bestehen feiert, soll aber nicht irgendeinen neuen Besitzer erhalten.

Robert Kucera
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Otto Hofer möchte sein erbautes Dressurzentrum in jüngere Hände geben. (Bild: Robert Kucera)

Otto Hofer möchte sein erbautes Dressurzentrum in jüngere Hände geben. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Das Dressurzentrum in Grabs funktioniert tadellos – wie eine gut geölte Maschine und wie es Besitzer Otto Hofer wünscht. Doch was stimmt denn nicht, dass für das grosse Anwesen mit 22060 Quadratmetern eine Nachfolgeregelung gesucht wird? «Es stimmt alles», sagt Hofer und lacht dabei herzhaft. «Nur mein Alter nicht.»

Der Olympia-Teilnehmer von 1984 und 1988 (Bronze Einzel 1984, zweimal Silber mit dem Team) wird im Sommer 74 Jahre alt. Ein Alter, in welchem man sich über die Zukunft von Sachen, die man jahrzehntelang aufgebaut hat, Gedanken macht. «Ich fühle mich verantwortlich für die Anlage und für die Angestellten. Und wenn man was aufbaut, will man auch schauen, wie es weiter geht», erklärt Hofer. Er will sein Dressurzentrum einer jüngeren Kraft in die Hände geben, die das Zentrum weiter führt, hegt und pflegt. Im Zentrum steht nicht der Verkauf – einen solchen hätte Otto Hofer längst unter Dach und Fach gebracht. Das schmucke Dressurzentrum verdient einen geeigneten Nachfolger.3