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GRABS: Bezug des Spitalneubaus in Grabs verzögert sich

Ursprünglich ging der ambitionierte Zeitplan von einer Inbetriebnahme des Neubaus im Jahr 2019 aus. Wegen hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards und des Wetters ist der Bezug nach dem aktuellem Baustand nun erst im Mai 2020 vorgesehen.
Bild: Thomas Schwizer

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Thomas Schwizer

Die Bauarbeiten für das 137-Millionen-Projekt laufen auf Hochtouren. Es sei auch im Interesse der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (RWS), dass der Spitalneubau in Grabs so schnell wie möglich bezogen werden könne, teilt die RWS-Mediensprecherin Andrea Bachmann auf Anfrage des W&O mit.Gleichzeitig sei es «ebenso wichtig, die hohen Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften, die bei einem Spitalneubau zu beachten sind, unter keinen Umständen zu gefährden».

Wird es eine Verzögerung der Inbetriebnahme des Neubaus in Grabs geben, welche vor dem Baubeginn auf Frühling/Sommer 2019 vorgesehen war. Andrea Bachmann bestätigte am Donnerstag den zeitlichen Verzug. Der verzögerte Baufortschritt sei auf «verschiedene unvorhergesehene äussere Einflüsse – wie lange Tieftemperaturen im Winter» – zurückzuführen. Sie betont aber, die Spitalregion setzte «alles daran, dass die Bauarbeiten nicht weiter verzögert werden». Aktuell sei der Einzug im Mai 2020 vorgesehen.

«Leichte Überschreitung der Kosten» wird erwartet

Beim Neubau in Grabs würden die Kosten laufend kontrolliert und wo nötig Einsparungen getätigt, heisst es bei der Spitalregion. Wichtig sei, dass dies geschehe, «ohne die hohen Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften an einen Spitalbau einzuschränken».

Beim Neubau des Spitals Grabs rechnet die Spitalregion, zu der auch die Spitäler Altstätten und Walenstadt gehören, «aktuell mit leicht höheren Kosten», hält die Kommunikationsverantwortliche fest. Es werde jedoch stetig geprüft, ob im laufenden Bau Kosteneinsparungen an anderer Stelle möglich seien.

Allfällige Mehrkosten sämt-licher baulicher Massnahmen sind vollumfänglich von der Spitalanlagen-Gesellschaft bzw. der Spitalregion RWS zu tragen und zu erwirtschaften. Die Anlagengesellschaft ist für die Investitionen der Bauprojekte zuständig, die Spitalregion zahlt ihr für die Nutzung der Infrastruktur eine Miete in Höhe der gesamten Infrastrukturkosten. Diese finanziert die Spitalregion aus dem betrieblichen Geschäft.

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