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GRABS: Aus Samenkorn wird ein Baum

Der Startgottesdienst zur diesjährigen Kampagne von Brot für alle stand unter dem Motto «Werde Teil des Wandels». Im Anschluss fand der Suppenzmittag statt.
Pfarrer John Bachmann stellte das Kampagnenbild vor. Es ist aus vielen einzelnen Menschenfigürchen gestaltet. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Pfarrer John Bachmann stellte das Kampagnenbild vor. Es ist aus vielen einzelnen Menschenfigürchen gestaltet. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Der Gottesdienst wurde auch dieses Jahr durch die Dorfmusik Grabs musikalisch bereichert. Wie Anni Vetsch, Verantwortliche für die Brot-für-alle-Aktion in der evangelischen Kirchgemeinde Grabs-Gams, einleitend sagte, fordert das Motto «Werde Teil des Wandels» auf, sich für eine Welt einzusetzen, in der alle genug zum Essen haben. Pfarrer John Bachmann stellte das Kampagnenbild vor, welches eine Frau mit einem Korb voller Früchte auf dem Kopf darstellt. Das Spezielle am Bild: Die Frau ist aus vielen einzelnen Menschenfiguren gestaltet. Diese Vielfalt an Menschen symbolisiert, dass jeder Teil des Wandels sein kann.

Die Gottesdienstgäste wurden eingeladen. Auf einer Karte etwas zu schreiben, was ihnen aus dem Gottesdienst geblieben ist oder was sie sich als Teil des Wandels vornehmen wollen. Diese Karte wird ihnen in der kommenden Woche von der Kirchgemeinde zugeschickt, um sie an den Gottesdienst zu erinnern.

Witwe Tabita als Vorbild

In seiner Predigt stellte John Bachmann die biblische Frauenfigur Tabita ins Zentrum. Da sie als einzige Frau in der Bibel Jüngerin genannt wird, müsse sie eine besondere Frau gewesen sein. Wie es in der Lesung hiess, habe sie viele gute Werke getan. Viele Menschen fühlten sich dagegen angesichts der Not in der Welt als «klein wie Fliegen». Bachmann: «Aber jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, gemacht für eine Lebensaufgabe.»

Vier Projekte erhalten je 4000 Franken

Das Beispiel der Erfolgsgeschichte von Kleinkrediten in Bangladesch zeige: jemand muss mal anfangen, damit aus einem Samenkorn ein Baum wird, wie es die Bibel beschreibt. Als «kleiner Mensch» habe Tabita viel erreicht und war Teil des Wandels. Wie Anni Vetsch darlegte, hat die Kirchgemeinde 2017 an vier Projekte gesamthaft 18000 Franken überwiesen.

2018 werden die gleichen vier Projekte wieder unterstützt, und zwar mit je 4000 Franken. Eines ist der Gesundheitsservice der Heilsarmee in Kinshasa/Brazzaville im Kongo. Weiters wird das Projekt Sternberg in Palästina unterstützt, welches mit Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung arbeitet.

In Bolivien fördert das Hilfswerk Connexio der methodistischen Kirche die landwirtschaftliche Ausbildung sowie die Ausbildung von Leitern der Jugendgruppen. Im malaysischen Bundesstaat Sabah führt die Mission 21 Schulen für Immigrantenkinder. Weil diese Kinder (und ihre Eltern) ohne gültige Papiere sind, werden sie nicht zur staatlichen Schule zugelassen.

Nach dem Gottesdienst wurde im Kirchgemeindehaus das Projekt Sternberg in einem eindrücklichen Film näher vorgestellt. Dann durften die Besucher feine Suppen sowie ein vielfältiges Dessertbuffet geniessen. (ht)

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