GRABS: Abstimmung zum Badesee am 23. September

Der Gemeinderat empfiehlt die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung, wie der Gemeindepräsident an der Bürgerversammlung informierte.

Hanspeter Thurnherr
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Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Neueste Informationen gab es an der Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde in der Allgemeinen Umfrage. Dort führte Gemeindepräsident Niklaus Lippuner aus, dass der Gemeinderat kürzlich beschloss, das «Initiativbegehren zur Erstellung einer natürlichen Bademöglichkeit in der Gemeinde» der Stimmbürgerschaft mit einer ablehnenden Empfehlung zu unterbreiten und auch auf einen Gegenvorschlag zu verzichten.

Der Rat setzte den Abstimmungstermin auf den eidgenössischen Abstimmungssonntag vom 23. September an. Das Initiativkomitee sei bereits über den Entscheid informiert worden, ergänzte Lippuner. Wie er weiter ausführte, sei der Ersatzbau Stütlihus im Zeitplan. Im Mai 2019 soll die Gebäudehülle fertig sein und anschliessend der Innenausbau erfolgen. Im Herbst 2019 könnte der Bau damit in Betrieb gehen. Beim Spitalneubau gebe es eine Verzögerung von etwa einem halben Jahr, sodass die Fertigstellung erst 2023 zu erwarten sei.

Diskussionslos genehmigte die Stimmbürgerschaft die Rechnung 2017, die mit einem operativen Gewinn von 2,673 Mio. Franken abschliesst. Als Folge des neuen Rechnungsmodells stieg unter anderem durch die Neubewertung des Finanzvermögens das Eigenkapital von knapp 9,5 Mio. auf 26 Mio. Franken. Der Gemeinderat werde dieses Jahr eine Reduktion der Gebühren und Abgaben bei den Spezialfinanzierungen Abfallbe- seitigung, Feuerwehr und Abwasser prüfen, sagte Lippuner.

Steuerfuss sinkt auf 120 Prozent

Ebenfalls diskussionslos, aber mit zwei Gegenstimmen, passierte das Budget 2018 samt der Reduktion des Steuerfusses von 125 auf 120 Prozent. Damit sinkt der Steuerfuss zum zweiten Mal hintereinander. 2016 lag er noch bei 130 Prozent. Das Budget rechnet bei Erträgen von 32,648 Mio. Franken und Ausgaben von 32,766 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 118200 Franken. Geplant sind Nettoinvestitionen von 5,912 Mio. Franken bei der Politischen Gemeinde und 3,9 Mio. Franken bei den Technischen Betrieben Grabs (TBG).

Wie Schulratspräsident André Fernandez ausführte, benötigt die Schule 827000 Franken mehr als im Vorjahr. Die wichtigsten Gründe sind zusätzliche Klassen, mehr Stellvertretungen wegen Mutterschaftsurlaub und Weiterbildung, höherer Aufwand beim baulichen Unterhalt, Anpassungen beim Schularchiv und bei den Schulleitungspensen sowie mehr Fördermassnahmen.