GOLF: Mathias Eggenberger für Second Stage qualifiziert

Liechtensteins erster Profi bleibt im Rennen um eine European-Tour-Karte 2018.

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Erfolgreich gespielt in Norditalien: Mathias Eggenberger. (Bild: PD)

Erfolgreich gespielt in Norditalien: Mathias Eggenberger. (Bild: PD)

Der Start in seine Karriere als Playing Professional ist dem Schaaner Mathias Eggenberger vor einem Jahr bei der Qualifying School (Q-School) zur European Tour in Bogogno missraten. Nach einer Saison auf der Pro Golf Tour nahm der für die Schweiz spielende liechtensteinisch-schweizerische Doppelbürger einen zweiten Anlauf. Vergangene Woche trat der 25-Jährige erneut in Norditalien zur First Stage der Q-School an und schaffte den Aufstieg in die nächste Runde. Denkbar knapp zwar, doch Hauptsache, Eggenberger bleibt weiter im Rennen um eine Startberechtigung auf der European Tour 2018.

In der Schlussrunde fehlte die Lockerheit

Sein Spiel bei der First Stage in Bogogno kommentiert der Schaaner Golfprofi wie folgt: «Die ersten drei Runden sind gut gelaufen. Zwar habe ich in der ersten Runde ein paar Bogeys zu viel kassiert, doch mit fünf Birdies und drei Bogeys blieb ich dennoch zwei unter Par. Runde zwei mit zwei Birdies und 16 Pars war blitzsauber. Die dritte Runde war wirklich gut – nach neun Löchern lag ich bereits vier unter Par. Leider konnte ich nicht so weiterspielen, dennoch habe ich am Donnerstag insgesamt sechs Birdies und nur ein Bogey gespielt – fünf unter ist ein guter Score.» Rückblickend auf die First Stage in Bogogno zieht Eggenberger ein positives Fazit: «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel; ausser mit der Schlussrunde, da fehlte ein wenig die Lockerheit. Am Freitag habe ich mit angezogener Handbremse gespielt, hatte Angst, Fehler zu machen – und genau diese Spielweise zieht im Golf Fehler an. Alles in allem bin ich zufrieden. Im Endeffekt ist es egal, ob ich 8. oder 21. geworden bin – Hauptsache für die nächste Stage qualifiziert. Positiv ist, dass ich in Bogogno mal wieder richtig gutes Golf gespielt habe.»

Mathias Eggenberger ist kurz darauf nach Liechtenstein zurückgekehrt, hat sich etwas Ruhe gegönnt und beginnt nun mit der Vorbereitung auf die Second Stage, die Anfang November in Spanien gespielt wird. Bei welchem der vier Turniere beziehungsweise auf welchem Platz der Liechtensteiner im Einsatz stehen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen. (pd)