GOLF: Eggenberger ist zufrieden mit Marokko-Serie

Seit Jahresbeginn hat Mathias Eggenberger neun Turniere gespielt und nur einmal den Cut verpasst. Zuletzt stand der Liechtensteiner in Marokko im Einsatz. Mit seinem Abschneiden war Eggenberger mehrheitlich zufrieden.

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Der Squash Club Wartau gewann in dieser Saison neun von zehn Partien. (Bild: PD)

Der Squash Club Wartau gewann in dieser Saison neun von zehn Partien. (Bild: PD)

Während den letzten drei Wochen war Mathias Eggenberger in Marokko unterwegs. Der Liechtensteiner Profigolfer absolvierte drei verschiedene Turniere der Pro Golf Tour. Das erste Turnier fand im Golf Club L’Ocean in Agadir statt. Eggenberger beschrieb den Golfplatz als nicht sehr lange, dafür aber sehr «tricky» und anspruchsvoll. «Die Fairways waren eng und die vielen Bäume machen das Spiel nicht wirklich einfach», sagte Eggenberger. Die erste Runde verlief mit +1 für den Liechtensteiner nicht wie erhofft. Am zweiten Turniertag musste Eggenberger daher um den Cut der besten vierzig Spieler kämpfen, was er mit einer Runde von –2 geschafft hat. Am dritten und letzten Turniertag gelang es Mathias Eggenberger nicht, Boden auf die Spitze gutzumachen. «Ich musste mich mit dem 38. Rang begnügen.»

Zweites Turnier in der Nähe von Agadir

Das zweite Turnier der Serie fand in der Nähe von Agadir, nämlich in Tazegout statt. Die erste Runde verlief für den Liechtensteiner sogleich besser als zuvor in Agadir. Eggenberger konnte sich eine gute Ausgangslage für die nächsten Runden verschaffen. In der zweiten Runde fiel er aber zurück. «In der dritten Runde konnte ich auf mein gutes Spiel vom ersten Tag zurückgreifen und hatte sehr viele Birdie-Chancen. Diese habe ich einfach zu wenig genutzt, um ganz vorne dabei zu sein», resümierte Eggenberger. Besonders ärgerlich sei gewesen, dass er nach einem guten Abschlag mitten auf dem Fairway den zweiten Schlag vermasselte. «Ich hatte zwar die Länge, um auf dem Par 5 das Grün zu erreichen, schlug den Ball aber in den Bunker rechts vom Grün, von wo aus er ins Out kullerte», sagte Eggenberger. Anstatt die Runde mit einem Birdie zu beenden, musste Eggenberger dadurch zwei Strafschläge in Kauf nehmen und konnte nur einen Bogey schreiben. Statt des sechsten Rangs musste sich Eggenberger mit einem geteilten 19. Rang zufrieden geben.

Positives Fazit für Eggenberger

Das letzte Turnier der marokkanischen Serie wurde auf dem Royal Golf Mohammedia in der Nähe von Casablanca ausgetragen. Die erste Runde gestaltete sich schwierig, da am Nachmittag, als Eggenberger auf die Runde musste, ein richtig starker Wind aufkam, was zu einer Runde von +3 führte und ihn knapp im Cut positionierte. Die zweite Runde war dann wesentlich einfacher, da ohne Wind gespielt werden konnte.

«Der Platz spielte sich mit den ausgetrockneten schnellen Grüns auch so schwer genug und mit 18 Pars nacheinander kam ich ins Clubhouse», sagte Eggenberger. Weil die anderen Spieler auch mit dem Score kämpfen mussten, erreichte er wiederum den Cut. «Die dritte Runde war dann sehr solide und mein Schwung fühlte sich sicher an.» Eggenberger konnte auf den letzten Löchern zwei Birdies spielen und so ein paar Plätze gut machen. Es resultierte der 14. Rang. Alles in allem war Eggenberger mit den drei Turnieren in Marokko zufrieden. «Das Putting war aber etwas gar harzig in diesen Wochen, um ganz vorne mitspielen zu können», resümierte der Liechtensteiner. Eggenberger meinte zudem, dass die körperliche und die psychische Belastung durch die zahlreichen Golfrunden an zehn aufeinanderfolgenden Tagen anspruchsvoll waren.

Seit Mitte Januar hat Eggenberger nun an neun Turnieren teilgenommen und dabei nur ein Mal den Cut verpasst. Ein Turnier musste infolge sehr schlechten regnerischen Wetters in Casablanca abgesagt werden. Dies war die erste Absage eines Turniers in vielen Jahren. Neben sehr starkem Regen, der den Platz überschwemmte, waren mit drei bis fünf Grad auch die Temperaturen im Keller. «Zwischen den Turnieren konnte ich mich zu Hause etwas erholen und weiter an meinem Schwung arbeiten. Die nächsten Turniere werden in Haugschlag (Ö) und in Liberec (Tsch) stattfinden, bevor es auf die Challenge Tour geht», sagte Eggenberger. (pd/red)