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Goldschakal tappt in Fotofalle

Vaduz Kürzlich konnte das erste Mal ein Goldschakal in Liechtenstein fotografiert und in der Zwischenzeit von mehreren Fachpersonen identifiziert werden. Einem Jagdaufseher ist dank einer Fotofalle ein Erstnachweis gelungen. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Der Goldschakal, lat. Canis aureus, ist ursprünglich in weiten Teilen des nördlichen Afrikas, Nahen Ostens bis nach Indien und in der Türkei beheimatet. Aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen und teilweise auch wegen dem Fehlen grosser Beutegreifer, wie beispielsweise dem Wolf, konnte sich der Goldschakal bis nach Mitteleuropa ausbreiten. So wurden in den letzten Jahren auch bereits in der Schweiz vereinzelt Goldschakale fotografisch nachgewiesen, unter anderem im Juli 2017 im Linth-Gebiet.

Der Goldschakal ist ein Allesfresser und ernährt sich von Kleintieren, aber auch von Kadavern oder pflanzlicher Kost. Goldschakale sind dämmerungs- und nachtaktiv und bleiben als Paar ein Leben lang zusammen. Mit einer Schulterhöhe von 44 bis 50 Zentimeter und einem Gewicht von 11 bis 12 Kilogramm lässt er sich auf den ersten Blick mit dem etwas kleineren Fuchs oder dem grösseren Wolf verwechseln, heisst es in der Medienmitteilung weiter. (wo)

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