Gewinnsteuer: Ostschweiz liegt weiterhin vorne

Die Ostschweiz hat im nationalen Vergleich weiterhin eher tiefe Gewinnsteuersätze für Unternehmen: Dies zeigt die neue Studie «Clarity on Swiss Taxes 2015» des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG.

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Die Ostschweiz hat im nationalen Vergleich weiterhin eher tiefe Gewinnsteuersätze für Unternehmen: Dies zeigt die neue Studie «Clarity on Swiss Taxes 2015» des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG.

Mit einem maximalen effektiven Vorsteuersatz von 12,32 Prozent steht der Kanton Luzern wie schon im Vorjahr an der Spitze, dicht gefolgt von Nidwalden und Obwalden mit je 12,66 Prozent. An dritter Stelle steht Appenzell Ausserrhoden, das den Steuersatz von 12,66 auf 13,04 Prozent erhöht hat, an vierter Stelle Appenzell Innerrhoden mit 14,16 Prozent.

Auf den nächsten Plätzen liegen Schwyz, Zug, Uri und Schaffhausen, darauf folgt der Thurgau mit 16,43 Prozent auf dem neunten Rang. In St. Gallen beträgt der Steuersatz 17,40 Prozent, der Kanton befindet sich damit auf Platz 12, hinter Glarus und Graubünden. Neben Appenzell Ausserrhoden hat auch Schwyz den Gewinnsteuersatz auf kantonaler Ebene erhöht, um 0,57 Prozentpunkte.

Beim durchschnittlichen kantonalen Steuersatz für hohe Einkommen teilen sich gemäss der Studie dieselben Ost- und Zentralschweizer Kantone die vordere Hälfte der nationalen Rangliste. Appenzell Innerrhoden liegt mit 25,73 Prozent auf dem fünften Platz, nach Zug, Ob- und Nidwalden sowie Uri. Ausserrhoden hat 30,48 Prozent (Rang 7), der Thurgau 32,48 Prozent (Rang 11) und St. Gallen 33,52 Prozent (Rang 13). (red.)

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