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Gewerbestreit: Lösung zwischen Liechtenstein und St. Gallen in Sicht

VADUZ/REGION. Die bestehenden Ungleichbehandlungen für das Liechtensteiner und Schweizer Gewerbe in der grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen lässt sich nur mit einem Bündel von Massnahmen lösen.
Thomas Schwizer

VADUZ/REGION. Die bestehenden Ungleichbehandlungen für das Liechtensteiner und Schweizer Gewerbe in der grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen lässt sich nur mit einem Bündel von Massnahmen lösen. Dieses sei auf gutem Weg und eine Lösung soll «zeitnah finalisiert werden», schreibt das Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft in einer Mitteilung von gestern Dienstag.

Die Ungleichbehandlungen würden nicht nur von Liechtenstein, sondern auch von der Schweiz als nachteilig empfunden, schreibt das Ministerium von Vizeregierungschef Thomas Zwiefelhofer. Nicht lösungsorientiert, so heisst es, wären einseitige Bestimmungen in Liechtenstein, die für Schweizer Betriebe nachteilig wären. Solche hatte die Wirtschaftskammer gefordert, wenn sonst «gleich lange Spiesse» nicht möglich seien.

Beide Länder hätten angesichts der engen wirtschaftlichen Verflechtung des Arbeitsmarktes ein Interesse, die Gleichbehandlung auf möglichst liberalem Niveau zu erreichen. Das zuständige Departement arbeite deshalb derzeit gemeinsam mit den Schweizer Behörden an der Umsetzung einer Lösung, welche gleiche Bedingungen für beide Seiten gewährleisten sollte. Das hat auch die St. Galler Regierung kürzlich betont (W&O vom 6. Juni). ? DIE DRITTE

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