Gesundheit stand im Mittelpunkt

«PizolCare» und «Herzhaft Gsund» boten am letzten Tag der Wiga 2015 wertvolle Informationen zum Thema Prävention. Bei verschiedenen Teststationen konnten Besucher ihren Status prüfen. Und sie durften Tips zur Gesundheitsvorsorge mit nach Hause nehmen.

Heidy Beyeler
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Nach der Auswertung der Werte erklären Fachleute, was bei erhöhtem Blutzucker und Cholesterin zu tun ist. (Bilder: Heidy Beyeler)

Nach der Auswertung der Werte erklären Fachleute, was bei erhöhtem Blutzucker und Cholesterin zu tun ist. (Bilder: Heidy Beyeler)

BUCHS/REGION. Im Mittelpunkt des letzte Wiga-Tages stand die Gesundheitsprävention. PizolCare hat erstmals gemeinsam mit dem Projekt «Herzhaft Gsund» einen Gesundheitstag arrangiert. Die Organisatoren nahmen am Samstag – mehr oder weniger – das gesamte Festzelt in Beschlag. Das war gut so.

Die Sonderschau mit dem Gesundheitstag wurde von der St. Galler Präventivmedizinerin Karin Faisst eröffnet. Das war ihr erster offizieller Akt seit ihrem Amtsantritt vor sechs Wochen. Zum W&O sagte sie, es sei vorbildlich, solche Gesundheitstage durchzuführen, die insbesondere der Prävention dienen.

Heimliche Zuckergefahren

Trotz herrlichen Sommerwetters nutzten Interessierte die Gelegenheit, sich über neue Erkenntnisse im Bereich der Prävention zu informieren oder einfach ihren persönlichen Gesundheitsstatus überprüfen bzw. bestätigen zu lassen.

Die Diabetes Gesellschaft Ostschweiz legte in herausfordernder Manier viele Produkte auf den Tisch, die aufzeigten, wo überall heimlich Zucker versteckt ist. Wer etwas genauer hingeschaut hat, wird wohl gestaunt haben, dass die Gefahr auch in Früchten, in Naturjoghurt oder in Teigwaren und etlichen anderen Produkten schlummern kann. Wer bereits zuckerkrank ist, weiss meist schon, welche Übeltäter ihr Unwesen treiben. Wichtig ist es jedoch, zu erkennen, wann und wo präventive Massnahmen bei Diabetes angebracht sind.

Gratis-Messungen rege genutzt

Gleich neben dem Stand der Diabetes Gesellschaft konnten Interessierte ihren Zucker- und Cholesterinspiegel messen lassen. All jene, bei denen gute Werte gemessen wurden, strahlten Zufriedenheit aus. Wo die Werte zu hoch lagen, bekamen die Betroffenen wohltuende, motivierende Beratung, um das Problem rechtzeitig anzupacken.

Nur ein paar Schritte weiter boten Spitex-Mitarbeiterinnen die Blutdruckmessung an – natürlich ohne Kostenfolge wie alle anderen Tests und Beratungen. Interessant war, dass viele Wiga-Besucher über ihre Blutdruckwerte Bescheid wussten, sich aber durch Fachleute die Bestätigung ihrer positiven Resultate holten.

BMI zeigte Gewichtsprobleme

Spannend war die Station, bei welcher der Body-Mass-Index (BMI) ermittelt wird. Über diese von einem Mathematiker für andere Zwecke ermittelte Methode wird heute insbesondere in Bezug auf die Übergewichtigkeit gesprochen. Jede und jeder freut sich aber, wenn die Ermittlung des BMI positiv – das heisst im Normalbereich – ausfällt.

Alter und Geschlecht spielen indes bei der Interpretation des BMI eine wichtige Rolle, wie am Gesundheitstag an der Wiga zu erfahren war. Männer haben in der Regel einen höheren Anteil von Muskelmasse im Vergleich zur Gesamtkörpermasse als Frauen.

Susi Peter von der Spitex Buchs misst den Blutdruck einer Besucherin des Gesundheitstages vom Samstag.

Susi Peter von der Spitex Buchs misst den Blutdruck einer Besucherin des Gesundheitstages vom Samstag.