GERÄTETURNEN: Teresa Lenherr: «Ich weiss, dass ich es kann»

Nach dem Heimwettkampf ortet die K5-Turnerin viel Luft nach oben.

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Mit der Bodenleistung zufrieden: Teresa Lenherr. (Bild: Robert Kucera)

Mit der Bodenleistung zufrieden: Teresa Lenherr. (Bild: Robert Kucera)

Mit einem Notendurchschnitt knapp über einer 9,00 hat die Gamserin Teresa Lenherr die Frühjahrsmeisterschaft in der heimischen Turnhalle beendet. Mit dem Auszeichnungsrang 13 gäbe sie sich eigentlich zufrieden, meint sie. «Aber da es der erste Qualifikationswettkampf für die Schweizer Meisterschaften war, bin ich nur fast zufrieden.» Mit dem Gezeigten am Boden (9,30) und mit dem Sprung (9,35) war die 13-Jährige sehr zufrieden. Doch an zwei Geräten, Reck und Ring, beging sie Fehler, welche den Richtern nicht verborgen blieben und Lenherrs Leistungen mit 8,65 (Reck) und 8,75 (Ring) einstuften.

Eine Leistungssteigerung ist nötig

«Am Reck habe ich einen Teil, den ich eigentlich immer kann, nicht ganz sauber geturnt. Und am Ring war ich beim Sturzhang nicht ganz gespannt», analysiert sie. Weshalb es passierte, kann sie sich aber nicht erklären. «Im Training klappte es», meint sie. Und besondere Nervosität vor heimischer Kulisse hat sie nicht ausgemacht. «So etwas passiert einfach», sagt Lenherr und macht sich keine Sorgen: «Ich weiss, dass ich es kann.»

Seit dieser Saison turnt sie in der Kategorie K5. Die Umstellung war nicht gross. «Viele Teile kann ich ohne gross zu üben und habe sie sehr schnell gekonnt», gibt sie Auskunft. Hier paart sich Selbstvertrauen mit Talent. Lenherr und ist guter Dinge, dass sie sich erstmals für Schweizer Meisterschaften qualifiziert (erst ab Stufe K5 möglich). «Aber ich muss mich steigern und an allen vier Geräten sicherer werden», so die Gamserin und meint ergänzend: «Ich muss darauf achten, dass es immer klappt, auch an Wettkämpfen.» Die junge Turnerin weiss, was zu tun ist: «Trainieren, trainieren, trainieren.» Ihr Pensum beträgt zweimal zwei Stunden pro Woche. (kuc)