Generationenwechsel in der Vogt-Gruppe

TRÜBBACH/BALZERS. Am 27. November erfolgte im Kreise der Familie die Geschäftsübergabe der Vogt-Gruppe von Hans Vogt an seine Söhne Markus, Stefan und Thomas Vogt. Am letzten Freitag wurde darüber informiert.

Drucken
Teilen
Übergabe der Vogt-Gruppe, von links: Markus Hug, Stefan Vogt, Martin Dietsche, Johannes Schneider, Ernst Dietsche, Thomas Vogt. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Übergabe der Vogt-Gruppe, von links: Markus Hug, Stefan Vogt, Martin Dietsche, Johannes Schneider, Ernst Dietsche, Thomas Vogt. (Bild: Hansruedi Rohrer)

TRÜBBACH/BALZERS. Am 27. November erfolgte im Kreise der Familie die Geschäftsübergabe der Vogt-Gruppe von Hans Vogt an seine Söhne Markus, Stefan und Thomas Vogt. Am letzten Freitag wurde darüber informiert. Die Wurzeln der Familienunternehmung gehen zurück auf 1955, als Heinrich Vogt in Partnerschaft den Steinbruch Altneugut in Balzers betrieb. 1964, mit dem Einstieg von Hans Vogt, erhielt die Firma die Konzession für Bau- und Ingenieurarbeiten. Fortan wurden unter dem Firmennamen Hans und Heinrich Vogt AG Bau- und Planungstätigkeiten ausgeführt.

Stetiges Wachstum

Die weiteren Jahre waren von stetigem Wachstum geprägt. Dies ist dem Pionier- und Unternehmensgeist von Hans Vogt zu verdanken, dass er konsequent und beharrlich seine Ideen umsetzte. Schon früh erkannte er, dass das ökologische Bewusstsein, welches in der Nachkriegszeit eher in den Hintergrund geraten war, stark an Bedeutung zunehmen würde. Die Sorge zur Natur war für ihn ein Beweggrund, sein unternehmerisch prägendstes Werk in Angriff zu nehmen. Mit dem Beginn des Untertagabbaus 1986 im Steinbruch Schollberg signalisierte er einen Prozess, der mit der Eröffnung der ober- und unterirdisch gelegenen Aufbereitungs-und Sammelanlage für Gesteine für den Strassenbau sowie die Betonherstellung zwischenzeitlich endete.

1987 wurde die Sulser AG, damals bekannt für die Herstellung von Zementwaren, sowie 1997 die Baustoffwerk AG Surava als Branchenpartner in die Unternehmensgruppe integriert. 1997 ist auch das Einstiegsjahr der drei Brüder. Mit dem Bekenntnis, schon damals die Gruppe in die Nachfolge der Söhne zu geben, führten diese gemeinsam in den verschiedensten Unternehmensbereichen die Unternehmensgruppe weiter. 2015 sind die verschiedenen Einheiten, nämlich die Meisterbau AG, die Meisterbau (Schweiz) AG, die Sulser AG, die Baustoffwerk AG Surava, die IPB Planungen AG sowie die Baustoffe Schollberg AG, unter dem Mantel der Vogt Gruppe vereint.

Kompetenzen gebündelt

Mit der Geschäftsübergabe gleichzeitig an die drei Brüder Markus, Stefan und Thomas Vogt haben sie sich strukturell angepasst. Stefan und Thomas Vogt sind aktiv in der Unternehmung tätig und bilden zusammen mit Markus Hug, als Vorsitzender der Gruppenleitung, die Unternehmensleitung der Vogt Gruppe.

Die Meisterbau AG, mit Geschäftsführer Martin Dietsche, ist im Hoch-, Tief- und Spezialtiefbau tätig. Die Baustoffe Schollberg AG, mit dem Geschäftsführer Ernst Dietsche, liefert Gesteinsmaterialien, Produkte für die Flumroc und stellt Betone her. Die Sulser AG, mit Geschäftsführer Johannes Schneider, produziert hochwertige und einzigartige Betonfassaden und -elemente, welche gesamtschweizerisch montiert werden. Die IPB Planungen AG, mit Geschäftsführer Thomas Vogt, stellt Engineering inner- und ausserhalb der Unternehmensgruppe zur Verfügung.

Die Vogt Gruppe beschäftigt 220 Mitarbeiter und fokussiert sich als Gesamtdienstleister von der Baugrube bis und mit Rohbau – «alles um den Beton». (pd)

Aktuelle Nachrichten