Generationenprojekt kommt im November an die Urne

WARTAU/TRÜBBACH. Durch die Strassenraumgestaltung von Trübbach soll der Durchfahrtsverkehr auf die Autobahn gelenkt und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Am 15. November entscheidet das Volk an der Urne über die Zukunft der Zentrumsgestaltung.

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Mit einem Mehrzweckstreifen bei der Dorfeinfahrt auf der Höhe des Fussballplatzes Gufalons soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Durch die baulichen Massnahmen wird der Strassenraum durch Trübbach auch optisch aufgewertet. (Bild: pd)

Mit einem Mehrzweckstreifen bei der Dorfeinfahrt auf der Höhe des Fussballplatzes Gufalons soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Durch die baulichen Massnahmen wird der Strassenraum durch Trübbach auch optisch aufgewertet. (Bild: pd)

WARTAU/TRÜBBACH. Durch die Strassenraumgestaltung von Trübbach soll der Durchfahrtsverkehr auf die Autobahn gelenkt und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Am 15. November entscheidet das Volk an der Urne über die Zukunft der Zentrumsgestaltung.

Bei mehr als der Hälfte des täglichen Verkehrs durch Trübbach handelt es sich um Durchfahrtsverkehr. Diese Erkenntnis bringt eine Verkehrszählung aus dem Jahre 2014. Bei der Dauerzählung beim Kreisel Trübbach Dornau wurden 10 600 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Gemäss dieser Zählung waren mit 4800 Fahrzeugen nicht einmal die Hälfte dem Ziel- und Quellverkehr zuzuordnen. Die Zahlen und der Verkehrsfluss zeigen deutlich auf, dass ein grosser Teil des Pendlerverkehrs durch Trübbach vermieden werden könnte, wenn die Verkehrsteilnehmer auf Ausfahrten in Trübbach sowie Durchfahrten durch Trübbach verzichten würden. Darum hat der Gemeinderat zusammen mit dem Kanton ein Projekt mit entsprechenden Massnahmen ausgearbeitet. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Kanton beteiligt sich

Am 15. November kann die Wartauer Bürgerschaft über das 7,9-Millionen-Franken-Strassenraumgestaltungsprojekt abstimmen. In diesem enthalten ist der Abschnitt vom Kreisel Dornau bis zum Fussballplatz Gufalons. Gemäss Strassengesetz hat die Gemeinde Wartau 3,57 Millionen Franken von den Gesamtkosten zu tragen. Wobei die Realisierung des Projekts in Etappen während vier bis fünf Jahren erfolgt. So entfällt auf die Gemeinde pro Jahr ein Betrag von rund 700 000 Franken. Die Amortisation des Projekts erfolgt innert 20 Jahren. Das heisst mit 178 500 Franken pro Jahr. «Den grossen Kostenbrocken trägt der Kanton. Dafür hat er bereits Mittel reserviert, die wir bei einer allfälligen Ablehnung verlieren und einer anderen Gemeinde zugute kommen würden», erklärt Gemeindepräsident Beat Tinner. Und er versichert, «in Anbetracht der Finanzplanung ist die projektierte Strassenraumgestaltung für die Gemeinde finanzierbar.»

Klare Vorteile

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Dorfes Trübbach, der Ortsgemeinde, der Schulgemeinde und der Umweltgruppe Wartau wurde im Jahre 2007 beauftragt, sich dem Projekt Strassenraumgestaltung anzunehmen. Aus Sicht des Gemeinderates ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Generationenprojekt umzusetzen.

Mit der Zustimmung zur Abstimmungsvorlage wird nicht nur der Verkehr auf die Autobahn gelenkt, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht, der Bereich für den Langsamverkehr vergrössert und das Zentrum attraktiver gestaltet. Trübbach erhält eine komplett neue Strasse und die Werkleitungen werden gleichzeitig saniert. Profitieren vom Projekt werden alle Wartauerinnen und Wartauer, die Trübbach für die Fahrt nutzen, ist der Gemeinderat überzeugt. Im besonderen die Anwohnerinnen und Anwohner. Sie würden durch die Verkehrslenkung auf die Autobahn und die damit verbundene Reduktion der Durchfahrten profitieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

Eine optische Aufwertung

Ältere Menschen, Familien und Kinder kommt die Schaffung von Sitzgelegenheiten und Begegnungszonen im Zentrum zugute. Nicht zu vergessen sei die optische Aufwertung des Dorfbildes. (pd)