Gemütlich das neue Jahr begrüsst

Am ersten Tag des neuen Jahres lud die Ortsgemeinde Salez zum elften Mal zum Neujahrsapéro ein. Dabei trafen sich fast 80 Personen in gemütlicher Atmosphäre, um miteinander – verbunden mit den besten Wünschen – auf das neue Jahr anzustossen.

Pascal Hardegger
Merken
Drucken
Teilen
Mit Christian Reich (links) und Lina Dinner trafen sich die beiden ältesten Salezer im Beisein von Ortsgemeindepräsident Hansueli Dütschler und dem jüngsten Salezer, Jonas Berger. (Bild: Pascal Hardegger)

Mit Christian Reich (links) und Lina Dinner trafen sich die beiden ältesten Salezer im Beisein von Ortsgemeindepräsident Hansueli Dütschler und dem jüngsten Salezer, Jonas Berger. (Bild: Pascal Hardegger)

SALEZ. Hansueli Dütschler, Präsident der Ortsgemeinde Salez, zeigte sich beim Neujahrsapéro in seiner kurzen Ansprache an die versammelten Salezer von zwei Tatsachen angenehm überrascht: «Zum einen freut es mich, dass so viele Personen der Einladung gefolgt sind und den Weg in den Kirchgemeindesaal gefunden haben. Zum anderen stelle ich erstaunt fest, dass wir bereits zum elften Mal in diesem gemütlichen Rahmen zusammenkommen.» Später – und nachdem man auf das neue Jahr angestossen hatte – zeigte sich dann, dass Dütschler noch über eine andere Tatsache hocherfreut war.

Hungrig vom Bergsteigen

Im Anschluss an die Ausführungen von Dütschler zeigte Kurt Kobler einen Film, der während seiner Zeit als Hüttenwart im Grenzgebiet zwischen Vorarlberg und der Schweiz aufgenommen und produziert wurde. Sehr imposante Bilder der schroffen und steinigen Bergwelt und eine blumenhafte Sprache sorgten für schon fast andächtige Ruhe im Saal – und für den einen oder anderen Schmunzler. Denn die anwesenden Mitglieder der Männerriege Salez erinnerten sich, dass sie eine der im Film vorkommenden Berghütten anlässlich eines Ausflugs besucht hatten.

Entsprechend machte die eine oder andere Episode aus dieser Zeit die Runde. Im Anschluss wurden sowohl die Gersten- als auch die Gulaschsuppe mit Brot gereicht, später dann Kaffee und Kuchen. Währenddessen fanden die Salezer Zeit, über Begebenheiten aus vergangenen Tagen zu philosophieren oder auch abzumachen, was in der Dorfgemeinschaft dieses Jahr noch alles geplant, organisiert und durchgeführt werden müsste.

Die Ältesten…

Post-Lina und Züselis-Christli – dieses Jahr werden sie 95 respektive 93 Jahre alt und damit sind sie die ältesten Salezer Ortsbürger. Beide liessen es sich nicht nehmen, am elften Neujahrsapéro der Ortsgemeinde Salez teilzunehmen, zu wichtig ist ihnen dieser Anlass.

…und der Jüngste

Dies empfindet Ortsgemeinde-Präsident Hansueli Dütschler als Wertschätzung eines kleinen, aber feinen Anlasses: «Es ist eine grosse Freude, diese beiden älteren Herrschaften hier zu haben – schliesslich ist es in diesem Alter nicht mehr jedermanns Sache, sich mit vielen Leuten zu umgeben.»

Als dann zum Zusammentreffen der ältesten Salezer auch noch der knapp acht Monate alte und damit jüngste Salezer Jonas von seinem Papa gebracht wurde, da leuchteten Dütschlers Augen noch mehr. Aber auch jene der Post-Lina und des Züselis-Christli.