Gemeinsam für Flussuferläufer und Flussregenpfeifer

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Buchs/Region Die Bestände von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer sind stark gefährdet. Eine neue, überregional tätige Interessengemeinschaft (IG) will sich nun verstärkt für die beiden Watvogelarten am Alpenrhein einsetzen. Vor allem Hochwasser und menschliche Einflüsse, wie Störungen und durch Wasserkraftnutzung verursachte schnell wechselnde Wasserstände, erschweren oder verunmöglichen eine erfolgreiche Brut. Beide Vogelarten stehen auf der roten Lis­te und gelten als stark gefährdet.

Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen diese Vogelarten mit ihren Ansprüchen einem breiten Pu­blikum nähergebracht werden. Denn die bisherige Erfahrung zeigt, dass sie weitgehend un­bekannt sind und dadurch effi­ziente Schutzbemühungen nur schwierig zu realisieren sind.

Die IG Förderung von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer am Alpenrhein besteht aus verschiedenen Naturschutzorganisationen aus den Kantonen Graubünden und St. Gallen sowie dem Fürstentum Liechtenstein. Fachliche Unterstützung erhält sie von der Vogelwarte Sempach und Birdlife Schweiz. Gegründet wurde sie am 24. Januar 2017 in Buchs. (pd)