Gemeinden profitieren von KMU

Leserbrief

Ruedi Tanner, Wiesen, Azmoos
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Es werden viele Diskussionen um die USR III geführt denn die Materie erscheint vielen komplex.

Wessen Statistik soll man Glauben schenken: Bekanntlich glaubt man nur der eigenen gefälschten Statistik. Die Bürgerlichen machen dem Arbeiter Angst mit Stellenverlust und das linke Lager redet von der Verarmung der Mittelschicht. Ob und wie viel Steuern verlorengehen, kann wirklich noch niemand vorhersagen. Fakt ist, dass der Staat aber jährlich Milliarden für den Sozialhilfe- und Asylkomplex ausgibt, ohne ein Ende in Sicht. Das stört die Linke nicht.

Wenn die USR III der Schweiz dient, dann ist alles paletti. Wenn die USR III zu massiven Steuerausfällen führt, dann stellt sich die Frage, ob die Firmen die Schweiz langfristig doch nicht verlassen. Denn der Erhalt einer guten Infrastruktur (Verkehr, Energie, IT) und die Ausbildung qualifizierter Mitarbeiter wird unter anderem vom Staat getragen.

Wenn der Erhalt des aktuellen Lebensstandards nicht mehr finanziert werden kann, dann haben wir alle ein Problem. Aber viel wichtiger sind andere Rahmenbedingungen. Wenn die Gesetzgebung zum Beispiel zu restriktiv ist, dann wird die Pharmaindustrie Forschungszentren in den USA und nicht hier ausbauen. Oder wenn die Ausfuhr von Waren noch bürokratischer wird, dann beeinträchtigt dies unsere KMU noch viel mehr.

Eine Entscheidungsfindung erscheint bei der USR III schwierig, aber viele Gemeinden profi­tieren auch von den gutbezahlten Mitarbeitern bei KMU und Konzernen wie Google. Und dies gilt es zu erhalten.

Ruedi Tanner, Wiesen, Azmoos