Gemeindebibliothek: Wahl ist ungültig

Es ist nicht die Distanz des Abwesenden, wie Peter Sutter meint, die den Blick auf die Vorgänge um die Wahl des Vereinspräsidiums der Gemeindebibliothek verstellt, sondern seine eigene Befangenheit als Akteur der Geschichte, die die Fakten ausblenden und Grundsätze, die sonst immer angemahnt

Jürg Dommer, Technikumstrasse, 9470 Buchs
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Es ist nicht die Distanz des Abwesenden, wie Peter Sutter meint, die den Blick auf die Vorgänge um die Wahl des Vereinspräsidiums der Gemeindebibliothek verstellt, sondern seine eigene Befangenheit als Akteur der Geschichte, die die Fakten ausblenden und Grundsätze, die sonst immer angemahnt werden, vergessen lässt.

Die Wahl des Präsidiums der Gemeindebibliothek führt darum nicht «im Nachhinein zu einem parteipolitischen Hickhack», wie Peter Sutter fälschlich behauptet, sondern sie wurde von der SP im Voraus als unschönes, teilweise rechtswidriges Ränkespiel inszeniert. Es handelte sich mitnichten um eine Kandidatur mit Ansage, sondern um ein Versteckspiel mit illoyalem Verhalten – vier brüskierte Vorstandsmitglieder sind Nachweis genug –, der Zulassung nicht stimmberechtigter Mitglieder zur Versammlung und letztlich einer rechtswidrigen Wahl. Nicht Liebe zum Buch, sondern Liebe zum Parteibuch bestimmte Tun und Handeln.

Die Wahl ist ungültig zustande kommen, auch das weiss Peter Sutter, und die «gewählte» Frau war aktiv in der Kampagne der SP engagiert. Als Einwohner der Gemeinde Buchs, die die Bibliothek zur Hauptsache finanziert, bin ich nicht bereit, solche Machenschaften stillschweigend hinzunehmen. Stellt sich nachträglich nicht doch noch Einsicht ein, dann wird der Richter den Weg weisen müssen. Die Gemeindebibliothek Buchs und mit ihr über 1600 Mitglieder haben Anspruch darauf, dass dem Vereinszweck politisch und konfessionell neutral nachgelebt wird und keine Parteiveranstaltungen abgehalten werden.

Kleine Gedanken zur Stellensuche

Es ist schon eigenartig. Du hast einen tollen Job, ein Haus und viele Bekannte. Und dann! Du erkrankst und bist nicht mehr voll leistungsfähig. Das erste, was passiert, du verlierst irgendwann deinen Job. Logisch. Dann der Weg zum RAV. Kein einfacher!

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Nicht aufgeben, heisst die Devise. Einmal wird es auch für dich heissen: «Wir laden Sie herzlich zu einem Gespräch ein.»

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