Geld für einen besseren Ton und ein schöneres Haus

SEVELEN/BUCHS. Aus dem Lotteriefonds Winter 2014 werden rund 76 000 Franken an zwei Projekte in der Region fliessen. So ist es in der Botschaft der St. Galler Regierung vorgesehen. Insgesamt werden rund 3,4 Mio.

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SEVELEN/BUCHS. Aus dem Lotteriefonds Winter 2014 werden rund 76 000 Franken an zwei Projekte in der Region fliessen. So ist es in der Botschaft der St. Galler Regierung vorgesehen. Insgesamt werden rund 3,4 Mio. Franken an zahlreiche Projekte im Kanton vergeben – vorausgesetzt, dass der Kantonsrat diese in seiner nächsten Session auch absegnet.

Ein ganz besonderer Bau

66 800 Franken sollen in die Gesamtrenovation des s'Hopma- Martis-Huus an der Histengass 77 in Sevelen fliessen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,65 Mio. Franken.

Darin sind laut Botschaft denkmalpflegebedingt anrechenbare Aufwendungen von 478 000 Franken enthalten. Bei diversen Beitragssätzen (regionale Bedeutung) ergibt sich eine Gesamtsubvention von 133 530 Franken. Davon entfallen auf Kanton und Gemeinde Sevelen je 66 765 Franken, der gerundete Staatsbeitrag beträgt somit 66 800 Franken.

Das um 1820 erbaute Haus steht prominent am südlichen Eingang des Dorfkerns von Sevelen. Durch seine Dimension und das Mansarddach hebt es sich von der durchschnittlichen historischen Bebauung ab. Im Zuge der aktuellen Gesamtrenovation erhält der zuletzt mit Eternit verkleidete Bau wieder sein ursprüngliches Schindelkleid mit den charakteristischen Abwurfdächlein. Die noch aus der Bauzeit stammenden Fenster werden restauriert und teilweise mit neuen Vorfenstern versehen.

Im Inneren werden die wertvollen Intérieurs mit Täfern und Öfen restauriert. Im Wohnhaus werden drei Wohnungen eingerichtet sowie zwei zusätzliche im Stallteil, der neu ausgebaut wird, wie aus der Botschaft der Regierung weiter hervorgeht.

Digitalmischpult fürs fabriggli

10 000 Franken sollen als Beitrag an die Neuanschaffung eines digitalen Mischpultes im fabriggli fliessen. Das Werdenberger Kleintheater in Buchs bereichert nun bereits seit über 30 Jahren das Kulturangebot in der Region. Besonders aktiv ist das fabriggli in der Nachwuchsförderung und bei den Eigenproduktionen.

Damit das Kleintheater weiterhin sein Kulturprogramm mit einer guten Tonqualität zu Gehör bringen kann, benötige es ein neues Digitalmischpult. Das alte sei überholt und leiste seine Dienste nicht mehr zuverlässig. Ein neues Digitalmischpult kostet rund 30 000 Franken.

Einen Teil der Kosten übernimmt das fabriggli, weitere 10 000 Franken müssen andere Unterstützer leisten, heisst es in der Botschaft. (ab)

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