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Geballte Trompetenklänge

Die 13. Auflage der Trompetata in der katholischen Kirche Buchs war wiederum ein besonderes Erlebnis. Ein Konzert, das Kurt Rothenberger jeweils für diesen Anlass speziell arrangiert – und das einmal mehr beeindruckte.
Heidy Beyeler
Kurt und Milena Rothenberger sind bei der Uraufführung der Komposition «Quartetto marciale» voll konzentriert. (Bild: Heidy Beyeler)

Kurt und Milena Rothenberger sind bei der Uraufführung der Komposition «Quartetto marciale» voll konzentriert. (Bild: Heidy Beyeler)

BUCHS. Wenn ein Dutzend Trompeter und Trompeterinnen sich ins Zeug legt, dann erfährt das Publikum eine wahrhaftig eindrucksvolle Ladung an Trompetenklängen. So war es am Samstagabend in der katholischen Kirche in Buchs. Diese Räumlichkeit eignet sich sehr gut für aussergewöhnliche Hörerlebnisse.

Geschickte Inszenierungen

Mit einer veritablen Fanfare eröffneten die zwölf Trompeter den Konzertabend. Danach folgte die Uraufführung von Kurt Rothenbergers «Quartetto marciale» – ein strammer Marsch. Anschliessend vermittelte das jazzige Stück «Happy go lucky» Unbeschwertheit.

Mit «Una melodia nel cuore» ist es dem Arrangeur Kurt Rothenberger gelungen, eine Komposition zu präsentieren, welche einer Liebeserklärung an die Trompete sehr nahe kommt – mit romantisch anmutenden, fröhlichen, aber auch besinnlichen Klängen.

Interessant waren die Inszenierungen. Sie strahlten von vier verschiedenen Seiten aus und verwöhnten das Publikum mit Trompetenklänge. Dabei kamen die «Echos zu Pfäfers» besonders gut zum Tragen. Nichts mit Trompeten zu tun hatte beispielsweise das Minuetto und Toccato aus «10 Pieces» für Orgel von Eugène Gigout – gespielt von Organist Erich Jahn. Dieser kräftige Part passte gut in das Umfeld der Kirche.

Für Träumer und Pragmatiker

Als Höhepunkt darf guten Gewissens das von Kurt Rothenberger bearbeitete traditionelle Lied «Alle Vöglein sind schon da» bezeichnet werden. Hier waren die einzelnen Trompeter gefordert, ihrem Instrument die klitzekleinsten Feinheiten präzise zu entlocken. Der Vortrag erzeugte da und dort grosse Bewunderung und zeugte von einem gekonnten, feinfühligen Arrangement. Zudem passte die Komposition gut zum Frühlingserwachen, das dieser Tage geradezu spürbar war.

Auf der letzten Programmankündigung war der triumphale Marsch aus «Aida» angesagt. Ein meisterhaftes Stück, welches das Konzert gelungen abrundete.

Den Musikern und vor allem dem Initiator der Trompetata, Kurz Rothenberger, war ein kraftvoller Applaus – inklusive stehendem Beifall – gewiss. Die Musizierenden belohnten diesen mit zwei Zugaben.

Ein rundum positives Erlebnis

Besonders gefallen haben den Konzertbesuchern die vielschichtigen Stilrichtungen. Diese wiesen darauf hin, wie engagiert sich die Trompeter und Trompeterinnen auf die Möglichkeiten ihrer Instrumente einliessen. Gut haben aber auch die Begleitinstrumente E-Piano und E-Bass gewirkt, die dosiert und gekonnt eingesetzt wurden.

Das Publikum war sehr angetan von diesem Konzert. Beim Verlassen der Kirche waren rundum positive Feststellungen zu hören – bis hin zu totaler Begeisterung.

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