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Gamser Behörden informieren

Dolores Dürr ist die neue Präsidentin der Betriebskommission Alte Mühle, Urs Kramer ist neuer Mitarbeiter der Wasserversorgung Gams und am Freitag, 14. Oktober, findet die Viehschau auf dem Marktplatz statt.
Am Freitag, 14. Oktober, findet auf dem Marktplatz die Gamser Viehschau statt. (Bild: pd)

Am Freitag, 14. Oktober, findet auf dem Marktplatz die Gamser Viehschau statt. (Bild: pd)

Jeden Monat informiert der Gemeinderat Gams die Leserinnen und Leser in ihrem amtlichen Publikationsorgan, dem Werdenberger & Obertoggenburger. Dieses Medium steht auch dem Schulrat, dem Ortsverwaltungsrat sowie dem Kirchenverwaltungsrat zur Verfügung.

Mehr Asylsuchende aufgenommen

Die Gemeinde Gams war bei der Aufnahme von Asylsuchenden seit einiger Zeit im Minus. Bedingt durch die Zunahme der Anzahl Asylsuchenden und damit verbunden der Erhöhung der Soll-Bestände der Gemeinden, wurden die Gemeinde mit Minus-Sollbeständen vom Kanton dringend ersucht, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Der Gemeinderat hat bereits informiert, dass an der Gasenzenstrasse 18 zwei zusätzliche Wohnungen für die Unterbringung von Asylsuchenden angemietet wurden. Durch die Aufnahme dreier Familien sind an diesem Standort 14 Personen untergebracht. Zudem sind die Unterbringungen in den beiden bisherigen Liegenschaften beim Bahnhof Haag-Gams auf acht und an der Wildhauserstrasse 22 auf zwölf Personen aufgestockt worden.

Dies bedeutet, dass die Gemeinde Gams aktuell 38 Asylsuchende und Flüchtlinge zu betreuen hat. Die Organisation und Betreuung von deutlich mehr Flüchtlingen ist mit entsprechendem, zusätzlichem Aufwand verbunden und wird durch das Sozialamt Gams wahrgenommen. Zurzeit prüfen wir auch, ob die Personen in gewissen Arbeiten des öffentlichen Dienstes eingesetzt werden können.

Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dem Erfüllen des Soll-Bestandes ihren wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten zu können. Dabei dankt er allen Personen, welche einen aktiven Beitrag in der Erfüllung dieser Gemeindeaufgabe leisten. Allfällige Fragen können Sie jederzeit direkt an das Sozialamt Gams richten.

Viehschau auf dem Marktplatz

Am Freitag, 14. Oktober, findet die diesjährige Gemeindeviehschau auf dem Marktplatz an der Gasenzenstrasse statt. Der Gemeinderat und die Viehschaukommission freuen sich bereits heute auf zahlreiche Teilnehmer und eine grosse Auffuhr. Zu diesem Anlass ist auch die nichtbäuerliche Bevölkerung ganz herzlich eingeladen. Mit der Rangierung der Tiere beginnen die Experten ab 10 Uhr. Die Viehschau dauert bis ungefähr 15 Uhr. Der öffentliche Unterhaltungsabend mit volkstümlicher Unterhaltung findet am selben Abend im geheizten Festzelt beim Marktplatz statt. Für das leibliche Wohl sorgt auch in diesem Jahr der STV Turnverein Gams. Schauen doch auch Sie beim Marktplatz vorbei – es lohnt sich!

Betriebskommission Alte Mühle

Patrik Birrer hat dem Gemeinderat auf Ende Jahr seinen Rücktritt als Präsident der Betriebskommission Alte Mühle eingereicht. Nach über zehn Jahren in der Betriebskommission, vier davon als deren Präsident, möchte Patrik Birrer neuen Ideen und Kräften Platz machen. Er dankt dem Gemeinderat für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung herzlich. In seiner Amtszeit konnte Patrik Birrer vieles erarbeiten und mitgestalten, so das neue Logo, die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2013 zum zehnjährigen Bestehen des Kulturtreffs, die Überarbeitung des Betriebskonzept, der Einbau der Kellerbar und vieles mehr. Um einen reibungslosen Übergang in der Betriebskommission Alte Mühle zu gewährleisten, hat der Gemeinderat diese Präsidiumsfunktion frühzeitig und nicht erst nach den Kommunalwahlen im Herbst 2016 geregelt und in der Person der jetzigen Aktuarin Dolores Dürr eine neue Präsidentin gefunden. Der Gemeinderat dankt Patrik Birrer für seinen Einsatz zugunsten der Alten Mühle und gratuliert Dolores Dürr zur Wahl als neue Präsidentin der Betriebskommission. Gemeinderat und Betriebskommission laden Sie herzlich ein, die vielfältigen Anlässe in der Alten Mühle zu besuchen – es lohnt sich!

70plus-Ausflug der Gamser Senioren

Kürzlich trafen sich 135 Teilnehmer zum alljährlichen Ausflug zu dem die Kommission 70plus einlud. Drei freundliche Chauffeure mit ihren Cars von Graf-Reisen standen im Gasenzen und auf dem Postplatz bereit für die fröhlichen Senioren aus Gams. Die Fahrt ging dem Walensee entlang über den Hirzel, vorbei an den von Gletschern geschaffenen Drumlins, die immer mit einem Baum oder einem Kreuz auf der Kuppel erkannt werden. Sihlbrugg war einst die einzige Brücke auf dem Pilgerweg und der Saumpfad war Teil der Gotthardroute von Sihlbrugg über den Hirzel nach Horgen.

Danach ging es Richtung Zug, durch Baar vorbei am schönen Fachwerkbau des Rathauses, das 1676 erbaut wurde. Bei herrlichem Wetter erreichten die Senioren Zug. Nahe am See wurden die Busse parkiert und nach einem kurzen Spaziergang erreichten die Senioren das Schiff Rigi. Dies ist das zweitälteste Schiff das seit 1992 auf dem Zugersee fährt. Freundlich wurden alle empfangen und eingewiesen. Bei einem schmackhaften Essen und sehr freundlicher Bedienung genoss die Gruppe die sehr interessante Rundfahrt. Nach fast drei Stunden war die Fahrt vorbei. Es blieb noch etwas Zeit, um sich die Füsse zu vertreten, bevor die Gruppen wieder die Busse bestiegen und den Heimweg antraten. Durch die schöne Altstadt von Zug kamen die Senioren an den Höllgrotten vorbei. Diese Höhlen weisen kleine Seen, Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnate in den verschiedensten Farben auf, so erklärte es der Chauffeur. Die Fahrt führte die Senioren weiter nach Menzingen, wo sie auf das Kloster Maria-Hilf, welches auf dem Gubel steht, aufmerksam gemacht werden. Von dort kommen auch die Schwestern vom Heiligenkreuz. Auch am Hochsicherheitsgefängnis Bostadel, welches 1977 in Betrieb genommen wurde, fuhren die Senioren vorbei.

Weil die Strasse bei Schindellegi infolge starker Regenfälle weggespült wurde, musste die Gruppe einen kleinen Umweg fahren, dabei kamen sie an sehr schönen Häusern vorbei mit Blick auf den See. Man konnte gut sehen, dass nicht jeder den Geldbeutel hat, um hier zu bauen. Vorbei ging es dann an Feusisberg, einem Luxusort im Kanton Schwyz mit dem Hotel Panorama, in welchem die Schweizer Nationalmannschaft oft einquartiert ist. Es gab eine herrliche Sicht auf den See und die Inseln Ufenau und Lützel. So kamen die Senioren nach Pfäffikon, das allen bekannt ist durch das Alpamare, weiter nach Tuggen, bekannt durch seine Sumpflandschaft, die durch die Verlandung des Tuggenersees entstanden ist. Über Uznach mit dem Kloster Berg Sion, wo immer noch die ewige Anbetung stattfindet, aber auch bekannt ist für seine Kräuterprodukte, hergestellt von den Klosterfrauen. Auf der Fahrt über den Ricken begleitete eine graue Wolke die Senioren, sie war ihnen aber gnädig und entleerte sich nicht.

In Wattwil im Thurpark kehrten sie für einen Zvieri ein. Das Personal erzählte, dass es kurz vor ihrer Ankunft gehagelt hatte. Der Wettergott meinte es also gut mit den Gamser Senioren. Gestärkt ging die Fahrt über das Toggenburg Richtung Gams. Auf dem Heimweg regnete es noch etwas. War der Himmel traurig, dass dieser schöne Ausflug schon vorbei war? Glücklich darüber, dass alles gut gegangen war und die Senioren wieder gut zu Hause angekommen waren, entstiegen die Teilnehmer den Bussen.

Aus der Gamser Schule

Kick-off-Lehrplan Volksschule

Der Schulrat hat am vergangenen Freitag die gesamte Lehrerschaft der Schule Gams zur Kick-off-Veranstaltung in der Aula des Schulhauses Höfli eingeladen. Brigitte Wiederkehr, Stellvertretende Leiterin des Amtes für Volksschule, und Stefan Wehrle, Pädagogischer Mitarbeiter Schule und Unterricht, haben in einer kurzweiligen Präsentation die Hintergründe und Bedeutung sowie den Aufbau des neuen Lehrplanes Volksschule aufgezeigt. Zusätzlich skizzierten sie die Rahmenbedingungen und den Einführungsprozess. Für Gams steht der Fahrplan fest: Ab dem Schuljahr 2017/18 wird der neue Lehrplan Schritt für Schritt eingeführt.

Es versteht sich von selbst, dass am 1. August 2017 noch nicht alles vollumfänglich umgestellt sein wird. Vielmehr ist es den Verantwortlichen wichtig, dass diese Umstellung mit der nötigen Achtsamkeit und gleichzeitigen Qualitätssicherung umgesetzt wird. Die Lehrpersonen werden in den kommenden Herbstferien die sogenannten Basistage als Weiterbildung zum Lehrplan Volksschule besuchen. Gemeinsam mit den Schulleitern, welche bereits die ersten Weiterbildungen absolviert haben, tauchen sie in die Grundlagen ein, erhalten fachspezifische Einblicke und erfahren zyklenspezifische Vertiefungen. Die Informationen zum neuen Lehrplan sind öffentlich zugänglich unter www.lehrplan.ch.

Mehr über das Churer Modell erfahren

Letzte Woche haben rund zwanzig Lehrpersonen aus allen Stufen, vom Kindergarten bis zur Sekundarschule, von Reto Thöny, dem «Vater» des Churer Modells, erfahren, was dieses Unterrichtsmodell ist und was benötigt wird, um es im Schulalltag umzusetzen. Reto Thöny verdichtet das Modell auf vier wesentliche Faktoren: 1. Das Schulzimmer umstellen, 2. Input-Phase von zehn bis zwölf Minuten im Kreis, 3. Lernen mit binnendifferenzierten Lernaufgaben und 4. Arbeitsplatz und Lernpartner selbst wählen. Einzelne Lehrpersonen der Schule Gams haben letztes Jahr diese Weiterbildung absolviert und arbeiten bereits heute teilweise nach diesem Modell. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.churermodell.ch

Teilzonenplan Usserbach II

Der Gemeinderat hat am 18. Juli einer Zonenkorrektur im Usserbach zugestimmt und den entsprechenden Teilzonenplan genehmigt. Für den Teilzonenplan Usserbach II wurde das vereinfachte Verfahren gemäss Art. 32 Abs. 2 BauG angewendet – nachdem alle angrenzenden Grundeigentümer unterschriftlich zugestimmt haben. In Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes hat das Baudepartement den Teilzonenplan am 11. August als recht- und zweckmässig beurteilt und genehmigt.

Mitteilung Grundbuchamt

Schätzungsbegehren, welche nach Mitte Oktober eingehen, können im Normalfall erst im Jahr 2017 berücksichtigt werden.

Fortsetzung auf Seite 13

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