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GAMS: Wettstein kandidiert für das Schulratspräsidium

Mit Matthias Wettstein (FDP) steht der erste Anwärter auf das Präsidium des Schulrates fest. Da er das Gremium derzeit interimsmässig führt, bliebe die Kontinuität gewahrt.
Heini Schwendener
Der 40-jährige Matthias Wettstein führt derzeit den Schulrat Gams als Interimspräsident. (Bild: PD)

Der 40-jährige Matthias Wettstein führt derzeit den Schulrat Gams als Interimspräsident. (Bild: PD)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Der Gamser Schulrat ist in den vergangenen Jahren fast nicht mehr zur Ruhe gekommen. Mehrmals wechselte das Präsidium, zweimal wurden sogar amtierende Schulratspräsidentinnen abgewählt. Der in Gams aufgewachsene Matthias Wettstein gehört dem Schulrat seit 2013 an. Als im Dezember 2017 die Schulratspräsidentin nach nicht einmal einem Jahr im Amt per sofort zurücktrat, hat Wettstein als Vizepräsident die Leitung der Ratsgeschäfte interimistisch übernommen. In dieser Funktion vertritt er auch die schulischen Anliegen im Gemeinderat.

Rund fünf Monate vor der Ersatzwahl am 10. Juni gab nun die FDP Gams bekannt, dass sie ihr Parteimitglied Matthias Wettstein für die Wahl ins Schulpräsidium portiert. Zweierlei haben den Ausschlag gegeben, dass der 40-Jährige kandidiert: «Die Arbeit ist sehr interessant, vielseitig und spannend und sie bietet Gestaltungsspielraum. Kommt hinzu, dass ich von verschiedenen Seiten zur Kandidatur motiviert wurde.» Was soviel heisst, dass verschiedene Leute von der Eignung Wettsteins für dieses Amt überzeugt sind.

Ein Garant für Beständigkeit und Kontinuität

Zur Kandidatur hat sich Wettstein, der verheiratet und Vater einer Tochter ist, nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit der Familie und der FDP entschieden. Wettstein ist Mitglied der Geschäftsleitung eines KMU. Er hat dort schon jetzt sein Pensum zu Gunsten des Interimspräsidiums reduzieren können, auch dank der Flexibilität seiner Geschäftspartner und der Auslagerung verschiedener Aufgaben. In den vergangenen Wochen habe es sich gezeigt, dass diese Organisation einwandfrei funktioniere, heisst es in einer Medienmitteilung der FDP Gams. Wettstein möchte mit seiner Kandidatur für das Schulratspräsidium nach einer Zeit mit vielen Turbulenzen Kontinuität und Beständigkeit in den Rat und die Schule Gams bringen.

Die FDP betont, dass sie mit Matthias Wettstein einen geeigneten Kandidaten präsentieren könne. Denn er kenne sowohl den Schul- als auch den Ratsbetrieb bestens: zum einen aus seiner derzeitigen Tätigkeit im Schulrat und zum anderen als ehemalige Lehrkraft. Von 2004 bis 2011 unterrichtete Wettstein als Fachlehrkraft und amtete an einem Internat als stellvertretender Schulleiter. Danach unterrichtete er während zwei Jahren an der Oberstufe in Buchs. Zudem engagierte sich Wettstein an verschiedenen Bildungsinstituten in der Erwachsenenbildung.

Der FDP-Kandidat ist überzeugt, dass er den künftigen Herausforderungen gewachsen ist. Zudem ist er motiviert, die Schule zusammen mit dem Schulrat, dem Lehrer- und Schulleitungsteam und der Schulverwaltung weiterzuentwickeln. Weiter würde er sich auf die Zusammenarbeit im Gemeinderat und die verschiedenen Kommissionsarbeiten freuen.

Noch bis Ende 2019 Kirchenratspräsident

Matthias Wettstein ist aktuell auch Präsident des Verwaltungsrats der katholischen Kirche Gams. Um dem Vorwurf der Ämter- und Machtkumulation vorzubeugen sagt Wettstein: «Werde ich zum neuen Schulratspräsidenten gewählt, werde ich das Amt des Kirchenratspräsidenten bis zum Ende der ordentlichen Legislatur im Jahre 2019 weiterführen, danach aber nicht mehr zur Verfügung stehen.» Warum nicht ein sofortiger Rücktritt? «Das ist eine faire Lösung. Der Kirchgemeinde bleibt so genügend Zeit für einen Übergang», erklärt Wettstein, der sich mit dem Kirchenverwaltungsrat diesbezüglich abgesprochen hat. Wegen seiner Flexibilität sei dieses Doppelmandat auf Zeit machbar.

Wettstein tritt nicht per 10. Juni als Schulrat zurück. Werde nämlich dann noch kein Schulratspräsident gewählt, müsste er trotzdem als Schulrat zurücktreten. Der Rat bräuchte somit für kurze Zeit eine weitere Interimslösung für das Präsidium.

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