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GAMS: Werkhof Hültsch wird saniert und umgebaut

Am Montag Abend stimmten die Gamser Ortsbürgerinnen und Ortsbürger über Sanierung und Umbau des Werkhof Hültsch und die Landabgabe im Baurecht einer Parzelle im Hültsch ab. Beide Gutachten und Anträge wurden gutgeheissen.
Die Gamser Ortsbürger sprachen sich am Montag für eine Sanierung des Werkhof Hültsch aus. (Bild: PD)

Die Gamser Ortsbürger sprachen sich am Montag für eine Sanierung des Werkhof Hültsch aus. (Bild: PD)

Alexandra Gächter

"Wir haben den Stein ins Rollen gebracht, nun nehmen wir gemeinsam die Herausforderungen an und gestalten unsere Zukunft", sagte Karl Lenherr, Präsident der Ortsgemeinde Gams, am Montag Abend an der Ortsbürgerversammlung. Gemeint war damit unter anderem die Sanierung des Werkhofes Hültsch, welcher die Versammlung zustimmte. Finanziell ist die Ortsgemeinde Gams nicht auf Rosen gebettet, da nur geringe flüssige Mittel vorhanden sind, hiess es an der Bürgerversammlung. Die Ortsgemeinde ist gezwungen, alle Aufgaben und Projekte auch wirtschaftlich zu betrachten und nur die wichtigsten Ausgaben zu tätigen. Die Sanierung und der Umbau des Werkhofes Hültsch gehört zu einer dieser wichtigsten Ausgaben. Dem Verwaltungsrat ist es ein Anliegen, dass der Forstbetrieb und somit Arbeitsplätze und Lehrstellen im Dorf erhalten werden können. Im Moment beschäftigt die Ortsgemeinde zwei Forstwarte, weitere zwei Forstwarte in Teilzeit und einen Lehrling.

Die Ortsgemeinde setzt sich zum Ziel, den Forstbetrieb als eigenständigen Betrieb mit zeitgemässer Infrastruktur und Anstellungsbedingungen zu erhalten. Dieser Erhalt verlangt nach notwendigen baulichen Massnahmen, welche eine Verbesserung der betrieblichen Abläufe mit sich bringen. Die Sanierung und der Umbau ist mit 600 000 Franken budgetiert. Die Ortsgemeinde rechnet mit einem forstlichen Subventionsbeitrag von 300 000 Franken, für die restlichen 300 000 Franken muss ein Bankkredit aufgenommen werden.

Ertragsüberschuss von über 83 000 Franken

Erfreulich ist, dass die Ortsgemeinde Gams das Jahr 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 83401.86 Franken abschloss. Vorgesehen war für das Jahr 2017 ein ausgeglichenes Budget. Der Ertragsüberschuss wurde für Abschreibungen und Rückstellungen verwendet.

Der Voranschlag der Laufenden Rechnung 2018 sieht einen Ertragsüberschuss von 44 300 Franken vor. Die Investitionsrechnung 2018 zeigt auf, dass 1 035 000 Franken an Investitionsausgaben und 488 700 Franken an Investitionseinnahmen getätigt werden. Das ergibt eine Nettoinvestition von 546 300 Franken.

An der Versammlung wurde dem Ortsverwaltungsrat die Kompetenz erteilt, für die Parzelle Nummer 2288, Hültsch, mit einer Fläche von 813 m2, einen Baurechtsvertrag abschliessen zu können. Der Handelswert dieser Parzelle liegt bei 325 200 Franken.

Ausserdem wurde der Jahresrechnung 2017, dem Voranschlag 2018 sowie den Berichten und Anträgen der Geschäftsprüfungskommission zugestimmt.

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