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GAMS: Wegweisende Themen für «Schäfler»

Am letzten Wochenende fand die DV des St. Gallischen Schafzuchtverbandes statt. Im Zentrum standen Zuchterfolge, Rück- und Ausblick, Wahlen und Ehrungen

Die Delegiertenversammlung des St. Gallischen Schafzuchtverbandes, des Dachverbandes der Schafzüchter und der Schafhalter im Kanton und im Fürstentum Liechtenstein wurde dieses Jahr durch den Schafzuchtverein Gams organisiert. Präsident Martin Keller (Buchs) durfte 86 Gäste und Delegierte im proppenvollen Schäfli-Saal in Gams begrüssen, welche sich über aktuelle Themen rund ums Schaf und die Schafzucht informieren wollten.

Ein erster Höhepunkt war die launige Begrüssung durch den Präsidenten der Gamser Schäfer, Josef Haldner. Er steuert das Gamser Vereinsschiffchen seit vielen Jahren und hat in dieser Zeit zusammen mit seinen Vereinskameraden auf verschiedenen Alpen Schafe gesömmert, zahlreiche Schafschauen im Herbst organisiert, manchen Gamser Zuchterfolg miterlebt und sich dabei immer voller Herzblut und Engagement für die Schafzucht eingesetzt.

Einige Veränderungen im Vorstand

Im Rahmen der ordentlichen Wahlen reichten die Vorstandsmitglieder René Marquart aus Flums und Roland Tschudi aus Uznach ihren Rücktritt ein. Im neu gewählten Vorstand des St. Gallischen Schafzuchtverbandes nehmen die bisherigen Mitglieder Martin Keller aus Buchs (Präsident), Mathias Rüesch aus St. Margrethen (Geschäftsführer) und Barbara Abderhalden aus Ebnat Kappel Einsitz. Neu gewählt wurden der bisherige Revisor Oskar Büsser aus Frümsen sowie Hans Pernet aus Haag, welcher das Amt des Schauobmanns übernimmt. Als Revisor ist Beat Hämmerli aus Weesen von seinem Amt zurück getreten. Neu mit der Rechnungsprüfung betrauten die Delegierten Roland Dütschler aus Ebnat-Kappel und Peter Städler aus Lüchingen.

Finanziell hat der St. Gallische Schafzuchtverband trotz einem kleinen Gewinn kein einfaches Jahr hinter sich, wie Verbandsgeschäftsführer Mathias Rüesch sagte. Erfreulicher fiel der Rückblick im Bereich der Vermarktung der Schlachtlämmer aus. Bernhard Hardegger aus Grabs, welcher im Auftrag des Schafzuchtverbandes für die Organisation der Schlachtschafmärkte im Verbandsgebiet zuständig ist, berichtete von seinen Erfahrungen. Zusammen mit den Verantwortlichen der regionalen Marktplätze in Montlingen, Sargans und Wattwil ist er bestrebt, diese Vermarktungsplattform für den Produzenten und für den Händler noch attraktiver und interessanter zu machen. Auch die Preise, welche die Produzenten mit ihren Tieren erwirtschaften durften, waren grossmehrheitlich zufriedenstellend.

Präsident Martin Keller durfte auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Schafhaltern – im Verbandsgebiet und schweizweit – erwähnen. Besonders im Zusammenhang mit den aktuell laufenden politischen Prozessen im Bereich der Moderhinke-Bekämpfung und der Einzeltierregistrierung beim Schaf hat die St. Galler Verbandsspitze zusammen mit weiteren führenden Exponenten der Schafbranche alles versucht, um praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten.

Wegweisende Themen in der Schafhaltung

Ein Höhepunkt der diesjährigen DV bildete die Ehrung von langjährigen Zuchtbuchführern, welche für ihr grosses Engagement im Namen der Schafzucht die wohlverdiente Würdigung erhielten. Präsident Martin Keller durfte auch einen Schafschauexperten verabschieden und ehren, welcher sich von seiner Expertentätigkeit zurückzieht. Es ist dies Beat Baumann aus Haag. Er wurde mit einem kräftigen Applaus, einem kulinarischen Geschenk und einer Urkunde geehrt.

Mathias Rüesch, der Geschäftsführer durfte im Rahmen der Delegiertenversammlung das Projekt Schafe Schweiz vorstellen. Eine Handvoll engagierter Schäfler aus der Schweiz, unter ihnen Martin Keller und Mathias Rüesch, hat sich vor dem Hintergrund, dass die Schafhaltung in der Schweiz zur Zeit mit grossen und für die Branche wegweisenden Themen konfrontiert ist, zusammengetan. Das Ziel der Initianten ist es, die bestehenden Verbände, Schafzucht- und Schafhalterorganisationen, Interessengemeinschaften und deren Mitglieder zu stärken. (pd)

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