Gams startet mit neuem Förderkonzept ins Schuljahr

GAMS. Ab dem Schuljahr 2015/16, welches am 10. August startet, setzt die Schule Gams ihr neues Förderkonzept um. In einer einjährigen Pilotphase werden Erfahrungen gesammelt und nötigenfalls Anpassungen vorgenommen.

Alexandra Gächter
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Möglichst viele Kinder mit besonderem Bildungsbedarf innerhalb der Regelklasse fördern: Das sieht das Förderkonzept vor. (Bild: Donato Caspari)

Möglichst viele Kinder mit besonderem Bildungsbedarf innerhalb der Regelklasse fördern: Das sieht das Förderkonzept vor. (Bild: Donato Caspari)

GAMS. Ab dem Schuljahr 2015/16, welches am 10. August startet, setzt die Schule Gams ihr neues Förderkonzept um. In einer einjährigen Pilotphase werden Erfahrungen gesammelt und nötigenfalls Anpassungen vorgenommen. Die Massnahmen sind so ausgerichtet, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf die Regelklasse besuchen können. Das war vorher ähnlich, denn die Schule Gams unterrichtet seit dem Jahr 2007 nach der integrativen Schulungsform (ISF). «Wahnsinnig viel hat sich beim neuen Förderkonzept nicht geändert», sagt Schulratspräsidentin Daniela Eberle. Bestehendes sei strukturiert und präzisiert worden. Ergänzungen und Neuerungen wurden mit in das Konzept gepackt, das bereits auf dem Stand des neuen kantonalen Sonderpädagogik-Konzepts ist, und vom Lehr-, Förderlehr- und Therapiepersonal der Schule Gams grossmehrheitlich getragen und angewendet wird.

«Konzept wurde nicht gelebt»

«Unser altes Förderkonzept stammt noch aus dem Jahr 2008. Eine Aktualisierung hat sich aufgedrängt. Wir wollten bei der Ausarbeitung die Lehrpersonen mit im Boot haben. Das alte Konzept wurde leider zu wenig gelebt», sagt Eberle.

Konzept wird laufend überprüft

Bei der Ausarbeitung des Konzeptes waren je eine Lehrperson der Kindergarten-, Unter-, Mittel- und Oberstufe sowie je ein Mitglied des Schulrates und der integrativen Schulungsform aktiv dabei. Die Projektgruppe hat ein Jahr lang am Konzept gearbeitet.

Neben den Lehrpersonen ist auch die Akzeptanz der Eltern wichtig. Deshalb wurde das Förderkonzept schon früh den Eltern vorgestellt. «Wir schaffen Transparenz und haben den Eltern mit konkreten Beispielen aufgeführt, wie wichtig die Zusammenarbeit der Schule und der Eltern, auch in bezug auf die Förderung, ist und wo die Eltern konkret mit einbezogen werden», so Eberle.

Laufend überprüft

Der Weiterentwicklung des Konzeptes wird eine zentrale Bedeutung zugemessen. Mit den Erfahrungen, dem Feedback und den Verbesserungsvorschlägen der Lehrpersonen und der Eltern wird das Konzept laufend überprüft und angepasst. ? DIE DRITTE

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