GAMS: Mit Flower-Power in die Hippiezeit

Die Bürgermusik, die Jungmusik und die Future Band verwöhnten an ihrem Unterhaltungsabend die Zuhörerinnen und Zuschauer mit allen Sinnen.

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Die Bürgermusik war für einmal ganz auf die 60er- und 70er-Jahre eingestellt. (Bild: PD)

Die Bürgermusik war für einmal ganz auf die 60er- und 70er-Jahre eingestellt. (Bild: PD)

Im Widemsaal treffen die Gäste auf das vielversprechende Motto «Flower-Power», auf ein grosses von Hand bemaltes Wandbild mit gelbem VW-Bus, Peace-Symbol, bunten Blumen und rotem Marienkäfer. Die Tische, die Wände und die Bühne sind in den Farben Gelb und Orange stimmungsvoll dekoriert. Präsident Daniel Lenherr begrüsst die Musikfreunde und Gäste. Mit Freude und Schwung hätten sie sich alle auf diese Unterhaltung vorbereitet. Die Musikstücke mit mutigen Inszenierungen, mitreissenden Rhythmen und gefühlvollen Passagen sollen heute alle Sinne verwöhnen. Alle sind gespannt.

Der Vorhang öffnet sich und die Future Band ist bereit, ihr musikalisches Können zu zeigen. Unter der Leitung des Dirigenten Harry Zierler präsentieren die 22 Jugendlichen, von denen zehn auch in der Bürgermusik mitwirken, hippige, flotte, gefühlvolle und altbekannte Melodien. Danach treten die Kleinsten mit der Jungmusik auf, unter der Leitung von Simon Brändle. Sechs Knaben und ein Mädchen bringen ihre Instrumente voller Stolz zum Klingen.

Mario Bürki ist der erste Konzertteil gewidmet

Nach einer kurzen Pause beginnt das Konzert der Bürgermusik unter der Leitung von Harry Zierler. Drei farbenfrohe Hippies führen die Zuschauer mit viel Witz und Charme durch das Abendprogramm. Im ersten Teil verwöhnt die Bürgermusik mit verschiedensten Kompositionen von Mario Bürki. Sie würdigt das herausragende Wirken des jungen Schweizer Komponisten. Seine Musik schafft es, in den Köpfen der Zuhörer ganze Geschichten entstehen zu lassen. Das rund zwölfminütige Werk «Der Magnetberg» bildet das Highlight in diesem ersten Teil des Konzertes. Es erzählt eine Geschichte aus 1001 Nacht. Den Musikanten gelingt es, die Zuhörer so zu fesseln, dass es am Ende des Stückes «mucksmäuschenstill» im vollen Saal bleibt. Dann folgt tosender Applaus. Mit Blumen und dem klangvollen Marsch «Menzberg» werden Manuela Roduner und Caroline Pürstl geehrt, welche im vergangenen Jahr zu Ehrenmitgliedern der Bürgermusik ernannt wurden.

Musikanten in farbenfrohen Hippiekostümen

Nach der Pause gibt es viel Gelächter. Die Musikantinnen und Musikanten haben sich mit ihren Hippiekostümen und ihrem Einzug im Hippiebus selbst übertroffen. Die ganze Bühne schillert in knallig bunten Farben und fantasievollen Bekleidungen. Dem Motto getreu spielt die Bürgermusik nun groovige Stücke wie «Hippie Bus», «Born To Be Wild», «Queen Greatest Hits» und weitere, unverwechselbare Stücke aus den 60er- und 70er-Jahren. Manch einer der Zuhörer kam wohl bei den alten Songs ins Träumen. Nach dem Konzertmarsch «Die Sonne geht auf» gehen die Musikanten bei einem Schlagzeugsolo strahlend von der Bühne durch die Zuhörerreihen.

Im Anschluss unterhält die Funky Goats Brass Band, in welcher auch drei junge Musikanten der Bürgermusik mitspielen, die Gäste im Saal mit einem überzeugenden Auftritt. Mit diesem wundervollen Unterhaltungsabend und mit ihren Melodien ist es der Bürgermusik wieder gelungen, das Publikum zu verzücken und es in eine andere Welt zu versetzen. (pd)