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GAMS: Mehr Einwohner, weniger Schulden

Die Nettoverschuldung der Gamser hat abgenommen, das Schulbudget ist auf Kurs, die Ortsgemeinde sucht einen Schreiber sowie Kassier, und die beiden Kirchgemeinden freuen sich über die wertvolle Freiwilligenarbeit.
Alexandra Gächter
Roman Rauper, Ortsparteipräsident SVP, moderierte die Behördeninformation. Fredy Schöb, Gemeindepräsident, Mirjam Michel, Schulratspräsidentin, Karl Lenherr, Ortsgemeinde­verwaltungsratspräsident, Esther Grässli, Kirchenvorsteherin (evang.), und Matthias Wettstein, Kirchenverwaltungsratspräsident (kath.), gaben Auskunft. (Bilder: Alexandra Gächter)

Roman Rauper, Ortsparteipräsident SVP, moderierte die Behördeninformation. Fredy Schöb, Gemeindepräsident, Mirjam Michel, Schulratspräsidentin, Karl Lenherr, Ortsgemeinde­verwaltungsratspräsident, Esther Grässli, Kirchenvorsteherin (evang.), und Matthias Wettstein, Kirchenverwaltungsratspräsident (kath.), gaben Auskunft. (Bilder: Alexandra Gächter)

Alexandra Gächter

alexandra.gaechter@wundo.ch

Zwei Stunden vollgepackt mit Informationen erlebten die interessierten Gamserinnen und Gamser am Donnerstagabend in der Aula des Schulhauses Höfli. Die Ortspartei der SVP Gams war für die Organisation, deren Präsident Roman Rauper für die Moderation zuständig. Mit seinen treffenden Fragen forderte Rauper den einen oder anderen Informanten heraus.

Am meisten zu berichten gab es von der Politischen Gemeinde. Für die Gamser Post gibt es noch keine Lösung. «Die Gespräche laufen», sagte Gemeindepräsident Fredy Schöb. Am wahrscheinlichsten sei eine Post­agentur. Für das Projekt «Wohnen Plus» stehen zwei Standorte zur Evaluation. Ergebnisse können an der nächsten Bürgerversammlung erwartet werden. Glück hatte die Gemeinde bei der Raumplanung. Gemäss der letzten Überprüfung des Kantons St. Gallen müsse Gams nur noch 0,7 Hektaren auszonen. Ursprünglich hätte Gams 6,5 Hektaren nach der ersten und 3 Hektaren nach der zweiten Messung auszonen müssen. Weiters sprach Schöb über die Renaturierung der Simmi, der Sanierung der Haagerstrasse und über die Wasserreservoirs (siehe Kasten).

Senkung des Steuerfusses ist möglich

Erfreulich sei, dass die Nettoverschuldung stark abgenommen habe. Sie beträgt noch 896 Franken pro Kopf. Die Einwohnerzahl steigt weiter an, die Sterberate ist momentan sehr tief. Ob der Steuerfuss gesenkt werden könne, wisse man noch nicht. «Einen grossen Sprung nach unten wird es nicht geben», sagte Fredy Schöb. Auch erfreulich sei, dass einige Asylanten beim Turn­verein und beim Fussballclub mitmachen, weniger erfreulich sei, dass bei der Alten Mühle eine Türe und somit eine Inschrift übermalt wurde.

Mirjam Michel bezeichnete ihren Start als Schulratspräsidentin als «lange, schwierige und schmerzhafte Geburt, bei der immer wieder Nachwehen auftraten». Es sei nun Ruhe eingekehrt, aber am Anfang «flogen im Schulrat die Fetzen». Die Elternzusammenarbeit bereite wegen eines Falles extrem viel Aufwand. Mit den neuen Lehrkräften und der Schulleiterin sei sie sehr glücklich. «Diese wiederum werden geschätzt und fühlen sich wohl», so Michel. Das Budget könne, so wie es aussehe, ein­gehalten werden. Aus dem Publikum kam die Kritik, dass in den monatlichen Behördeninfos viel aus der Schule und wenig aus dem Schulrat berichtet wird. Michel nahm diesen Hinweis dankend an und versprach Besserung.

Erfreuliche Freiwilligenarbeit

Ortsgemeinde-Verwaltungsratspräsident Karl Lenherr wird in der Funktion als Schreiber und Kassier im Jahr 2019 pensioniert. Aufgrund der vielen anstehenden Projekte soll der oder die Nachfolger/-in bereits im Jahr 2018 angestellt werden. Als Präsident bleibt Lenherr der Ortsgemeinde bis Ende der Amtsdauer erhalten. Die Bestossung der Alpen bezeichnete er als gut, obwohl dieses Jahr zwölf Stück Vieh weniger gesömmert wurden. Für drei der vier Bauplätze der Ortsgemeinde habe er Interessenten. Verkauft werde aber nicht das Land, sondern nur das Baurecht. «Wir möchten jedes Jahr fixe Einnahmen», so Lenherr. Im nächsten Jahr stehe die Sanierung des Verwaltungsbüros im Fässlerhus an. Er verwies ausserdem auf die Christbaumabgabe am Samstag, 16. Dezember, und sprach Freiwilligen und Vereinen einen Dank aus für die geleisteten Alpsäuberungen.

Ebenfalls verdankt wurde die Freiwilligenarbeit in der Katho­lischen und Evangelischen Kirche. Matthias Wettstein, Verwaltungsratspräsident der Katholischen Kirchgemeinde, informierte über die nächstjährige 150-Jahr-Feier der St. Michaelskirche. Esther Grässli, Vorsteherin der Evangelischen Kirchgemeinde, verwies auf die Reformationsfeierlich­keiten. Die Evangelische Kirche Grabs-Gams sucht derzeit einen Kirchenpräsidenten und ein Ratsmitglied. Während die Dorf­bevölkerung zunehme, stagniere leider die Anzahl Kirchbürger bei beiden Kirchen.

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