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GAMS: Märchenhaftes auf der Bühne

Am Wochenende hat der Turnverein Gams an zwei Unterhaltungsabenden unter dem Motto «Märchenwald» sein turnerisches Können fantasievoll bewiesen. Für gute Stimmung sorgte auch das «Zwischenspiel».
Silvia Frick
Die Hexe flog schwungvoll auf dem Besen in den Widem-Saal.

Die Hexe flog schwungvoll auf dem Besen in den Widem-Saal.

Silvia Frick

redaktion@wundo.ch

Dass eine Turnerunterhaltung unterhaltsam ist, ist bekannt. So war der Widem-Saal denn auch bis auf den letzten Platz besetzt. In zwanzig bunten Auftritten führten über 300 Turnerinnen und Turner das Publikum von Überraschung zu Überraschung. Mit der «Märchenwald AG» ­wurden Märchen der Gebrüder Grimm schauspielerisch und ­choreografisch umgesetzt. Dafür erntete der STV Gams frenetischen Applaus.

Märchen, von Fantasie getragen

Zuerst befand man sich im Märchenwald. Die Turngruppe Mädchen 3 eröffnete die Show. Zwischen grünen Tannen trommelte sie auf grossen Bällen eine Melodie und zeigte dazu Gymnastik. Dann folgten die Märchen «Sterntaler», «Sieben Zwerge», «Der Wolf und die sieben Geisslein», «Froschkönig», «Eiskönigin», «Pinocchio», «Ala­din» usw.

Oft wurden schon die fröhlichen Kulissen beklatscht. Zudem faszinierte die turnerische Vielfalt, denn schon im ersten Showblock boten die Darbietungen viel Abwechslung – von Tanz und Turnübungen hin zu Geräteturnen. Und der turnerische Aspekt steigerte sich bis zum Ende des Programms. Anspruchsvolles und Hochstehendes in den Disziplinen Bodenturnen, Leichtathletik und Geräteturnen war zu sehen.

Dann aber legten die Senioren, die Männerriege, mit ihrer «Meerjungfrau» den Hauptaspekt wieder auf eine humoristische Darstellung. Das Alter der Turnierinnen und Turner auf der Bühne zeigte die ganze Bandbreite des grossen Vereins und reichte von 5 bis 70 Jahren.

«Hänsel und Gretel» modern und globalisiert

Märchen kennen alle, von der Grossmutter bis zu ihren Enkeln. Trotzdem wirkte an der Unterhaltung des STV Gams nichts abgedroschen, denn auch in der Märchenwelt ist die Zeit nicht stehengeblieben.

In humorvollen schauspielerischen Auftritten, die das Programm auflockerten, wirkte Frau Dr. Schlütter-Mohnheim von der Unternehmensberatung McLinsey. Rigoros modernisierte sie Rotkäppchens Wein im Körbchen in Bier um, kündigte den sieben Zwergen und ersetzte sie durch fünf polnische Leiharbeiter. Die scharfzüngigen Diskussionen ­bewegten sich zwischen Hochdeutsch, Gamser Dialekt und Jugend-Slang. Aber die spitzen wirtschaftspolitischen Pointen waren nachvollziehbar und machten einige Male fast betroffen. Es war eine Glanzleistung.

Musikalisch gestützt wurden alle Darbietungen von passender Musik und Liedern bis hin zu leichtem Rap. Gut verpflegt wurden die Zuschauer durch ein Curry-Gericht. Auch Getränke und Kuchen stärkten, sodass nach dem Unterhaltungsprogramm genügend Energie für schwungvolle Bewegung bei Tanzmusik vorhanden war.

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