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GAMS: Linard Bardill hautnah erlebt

Erst vor wenigen Wochen machte sich Liedermacher Linard Bardill auf zu seiner Jubiläumstour «Best of 33». Dahinter stecken Erinnerungen von seinen besten Liedern.
Heidy Beyeler
Linard Bardill – wie er leibt und lebt. (Bild: Heidy Beyeler)

Linard Bardill – wie er leibt und lebt. (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

Zum Auftakt seiner Geschichtensammlung wählte Linard Bardill ein romanisches Lied, um seine Herkunft gleich klarzustellen. Und dann folgten Lieder poetischer Natur, Sequenzen aus Märchen, aber auch gesellschaftskritische Texte. Auch die Satire und der schwarze Humor mit einer Prise Sarkasmus finden Eingang in seinen Vorträgen. Und dann erzählte er auch aus seinen Anfängen, nachdem er sich entschieden hatte, doch nicht Pfarrer, sondern Liedermacher zu werden. Dass er auch eine romantische, melancholische Seite hat, war vor allem aus den romanischen Liedern spürbar, bis hin zu Liebesliedern. Er singt aber nicht nur Liebeslieder, er erzählt auch wahre Liebesgeschichten und andere Geschichten.

Auf seiner Jubiläumstournee durch die Kleintheater der Schweiz lässt er 33 Jahre seiner Auftritte und Alben Revue passieren. So auch am Freitagabend in der Alten Mühle in Gams. Zwischen den Liedern gibt er immer wieder Kurzgeschichten über sich als (Lebens)-Künstler aus seinem Fundus von Erfahrungen zum Besten.

Berührende Geschichten mit Tiefgang

Und dann erzählt Linard Bardill vom «kleinen Buddha» – seinem Bub – der mit einem Downsyndrom zur Welt kam. Es sind viele schöne Stunden und Geschichten, die er mit seinem «kleinen Buddha» erleben durfte. Seit sieben Jahren macht er – unter anderem – Bettkantenlieder für Kinder mit einer unheilbaren Krankheit. Von diesen Erfahrungen erzählt Bardill Geschichten mit Tiefgang, die ihn ebenso berühren wie das Publikum. Diese Geschichten und die Lieder verströmen aber auch Zufriedenheit. Und so sangen die Zuhörenden in der Alten Mühle auch zusammen mit dem liebenswürdigen Liedermacher. Die Zeit verflog im Nu. Schade, dass der Auftritt vom Bündner Künstler aus dem Engadin schon zu Ende war. Linard Bardill hinterliess beim Publikum Spuren, die auf einen Weg führen, der wegführt von einer oberflächlichen Haltung und Ignoranz gegenüber der Gesellschaft, den Mitmenschen.

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