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GAMS: Hochklassiges Teilnehmerfeld

Mit jedem Jahr nimmt die Qualität an den VP Bank Ladies Open in Gams zu. Spitzenspielerinnen aus nah und fern messen sich auf dem Golfplatz Gams-Werdenberg, darunter die letzten zwei Siegerinnen des Turniers.
2016 in Jubelpose: Die Spanierin Carolina Gonzalez Garcia kehrt nach Gams zurück. (Bild: Tobias Rudin)

2016 in Jubelpose: Die Spanierin Carolina Gonzalez Garcia kehrt nach Gams zurück. (Bild: Tobias Rudin)

Robert Kucera


Linda Henriksson (Finnland) und Carolina Gonzalez Garcia aus Spanien sind die klingendsten Namen im Teilnehmerfeld der VP Bank Ladies Open, die auf dem Golfplatz Gams-Werdenberg vom 4. bis 6. Mai zur Austragung kommt. Es sind die zwei Siegerinnen der beiden Vorjahre. «Das Turnier 2016 war der beste Moment meiner Profikarriere», gerät Gonzalez Garcia in Schwärmen. «Mit diesem Turnier und den Menschen in Gams verbinde ich sehr viele persönliche Erinnerungen und bewegende Gefühle.» Die ganz grosse Favoritin ist sie allerdings nicht. Die Spanierin beschloss, sich beruflich anders zu orientieren, Golf steht nicht mehr an absolut erster Stelle. «Aber ich werde versuchen, in Gams möglichst gut zu spielen.»
Wie OK-Präsident Guido Mätzler an der gestrigen Medienkonferenz ausführte, sei das Niveau abermals gestiegen, die Ladies Open Ausgabe 2018 weist das stärkste Teilnehmerfeld seit dem Bestehen auf. «Im Vergleich mit der ersten Austragung 2014 hängen die Trauben, den Cut zu schaffen, enorm höher. Der Cut der besten 45 Spielerinnen ist vergleichbar mit einem Top-15-Platz im ersten Turnier.» Vier Spielerinnen, die in Gams antreten werden, erreichten jüngst in Marokko an der Ladies European Tour einen Top-Ten-Platz. Weiter mit dabei ist die Siegerin der LET Access Series Order of Merit, die Österreicherin Sarah Schober, sowie sechs Spielerinnen, die im vergangenen Jahr ein LET Access Series-Turnier für sich entscheiden konnten.

Herausforderung und Ansporn zugleich

Ob diesem starken Feld kann es den Schweizerinnen fast schon angst und bange werden. «Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Doch wir stellen uns dieser Herausforderung», sagt Lokalmatadorin Melanie Mätzler. Dass einheimische Spielerinnen künftig dem Gamser Turnier aus dem Weg gehen, glaubt sie indes nicht. Vielmehr sei die Konstellation ein Ansporn – auch fürs Training. Man misst sich mit Top-Athletinnen, und ein starkes Turnier bedeutet auch, dass man mehr Punkte für die Weltrangliste einheimsen kann, wenn man ein gutes Resultat erzielt.
Einen Top-Platz zu erreichen ist Melanie Mätzlers Ziel, am liebsten in den ersten zehn. Es war der erste Winter seit langem, in welchem sie schmerzfrei trainieren konnte. Die in Sevelen aufgewachsene und heute in Bad Ragaz wohnhafte Proette ist bereit für Gams. Zuletzt spielte sie mit Caroline Rominger in einem Teambewerb mit und wurde Zweite. «Das gibt Selbstvertrauen – und es hat auch Spass gemacht», sagt die 30-Jährige. An ihrem Heimturnier will sie im Wissen, alles für ein gutes Ergebnis getan zu haben, antreten und «kämpfen bis zum Umfallen. Ich werde alles geben und versuche stets positiv zu bleiben.»

Turnier um einen Tag nach hinten verschoben

Das fünfte Turnier weist zu den Vorgängern einige Änderungen auf. Neu dürfen 132 Spielerinnen antreten, den Cut schaffen circa die ersten 45 nach zwei Wettkampftagen. Diese finden neu am Freitag und Samstag statt. So wird das Golfturnier dem Bedürfnis gerecht, dass man die Spielerin seiner Wahl, besonders Schweizerinnen, an einem Wochenendtag spielen sehen kann, ohne Hoffen und Bangen, ob diese den Cut schafft oder nicht. Der Final findet somit nicht mehr am Samstag, sondern am Sonntag statt.
Doch wer den Cut nicht schafft, muss nicht gleich die Heimreise antreten. Der Organisator hat beschlossen, jenen Spielerinnen, die knapp – nur um einen Schlag – den Cut verpassten, eine Chance für ein 9-Loch-Turnier am Finaltag zu geben. Hier gibt es auch Preisgeld zu gewinnen. Die Golferinnen spielen in diesem Turnier jeweils mit einem zugelosten Sponsor in einem Team.

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