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GAMS: «Hätte nicht besser laufen können»

Die Skisaison ist für Lorina Zelger zwar schon eine Weile vorbei. Die Triumphe hallen aber nach wie vor nach, mit einem wird sie sogleich konfrontiert: Diese Woche ist der erste Zusammenzug des B-Kaders erfolgt.
Erfolgreichste Saison in der Laufbahn der Gamserin Lorina Zelger mit Auszeichnungen von der Junioren-WM und Fis-Rennen sowie Goldmedaille von den Schweizer Meisterschaften. (Bild: Robert Kucera)

Erfolgreichste Saison in der Laufbahn der Gamserin Lorina Zelger mit Auszeichnungen von der Junioren-WM und Fis-Rennen sowie Goldmedaille von den Schweizer Meisterschaften. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera


Die 19-jährige Skirennfahrerin hat eine Stufe übersprungen und wurde vom Kader des Nationalen Leistungszentrums Ost direkt ins B-Kader von Swiss Ski berufen. Auf den ersten Zusammenzug musste Lorina Zelger nicht lange warten, sie nimmt schon diese Woche die Skisaison 2018/19 in Angriff. «Wir sind wieder voll dran. Wir haben etwa zwei Wochen Pause nach der Saison und noch eine im Sommer», erklärt die Gamserin, die als erstes zum Leistungstest antreten darf. Dieser wird dann im Herbst wiederholt, um vergleich zu können, ob sie sich verbessert hat.

Rang zehn an der WM ist der grösste Erfolg

Die Beförderung ins B-Kader hat sich Zelger redlich verdient. Ihr gelang ein traumhafter Winter. «Ich bin überglücklich über die letzte Saison. Es hätte nicht besser laufen können.» Sie hat alle ihre Ziele erreicht, manche sogar übertroffen. Wie die Selektion ins B-Kader. Denn sie liebäugelte mit der Aufnahme ins C-Kader von Swiss Ski. Sie gewann dieses Jahr ihre ersten Fis-Rennen, hat im Europacup nicht nur Luft geschnuppert, sondern gleich ordentlich gepunktet und sicherte sich den Junioren-Schweizer-Meistertitel im Riesenslalom. Doch ein Ereignis stellt sie über alle: «Mein grösster Erfolg ist der zehnte Platz an den Junioren-Weltmeisterschaften, weil es ein Grossanlass ist», sagt Zelger. Diesen fuhr sie in Davos in der Disziplin Slalom heraus und bescherte ihr ein Diplom. «Die Atmosphäre war mega cool», erinnert sie sich. «Dieser zehnte Platz ist mega gut. Denn die Konkurrenz war stark.»

Schweizer Meisterschaft für normales Rennen gehalten

Der Titel an den nationalen Wettkämpfen der Junioren ist ihr jedoch auch in bester Erinnerung. «Es war mein erster Schweizer Meistertitel, das freut einem mega.» Doch um ein Haar hätte sie gar nicht bemerkt, dass überhaupt ein Titelrennen stattfindet. Sie hielt das Rennen in Saint-Luc erst für ein normales Fis-Rennen. «Erst zwischen dem ersten und dem zweiten Lauf habe ich es erfahren», so Zelger «Ich hatte viel um die Ohren, fuhr viele Rennen. Ich bin einfach Ski gefahren.» Das Wissen, nun um SM-Medaillen zu fahren, beeindruckten sie nicht. «Grundsätzlich fahre ich jedes Rennen gleich, mir sind alle Rennen wichtig.» Mit Laufbestzeit fuhr sie schliesslich zu Gold. Bei so vielen Erfolgen wünscht man sich fast, dass die Saison nie endet, oder? «Nein. Ich habe 52 Rennen bestritten. Meine Beine waren recht müde.»

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