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GAMS: Gemütlicher Bäuerinnentag

Am Samstag war ein Festtag für die Werdenberger Bäuerinnen. Geselligkeit, Unterhaltung und Informationen prägten das Programm der Bezirkstagung.
Hansruedi Rohrer
Die Präsidentin Claudia Schlegel (links) begrüsst die Referentin Andrea Eggenberger.

Die Präsidentin Claudia Schlegel (links) begrüsst die Referentin Andrea Eggenberger.

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

Die Bauersfrauen haben sich wohl schon lange auf diesen gemütlichen Nachmittag unter dem Motto «weniger isch mee» gefreut, den diesmal die Gamser Bäuerinnen und Landfrauen organisierten. Deren Präsidentin Claudia Schlegel jedenfalls konnte eine gut gelaunte grosse Schar willkommen heissen. Begrüsst wurden auch Petra Artho, Präsidentin des kantonalen Bäuerinnenverbandes, Hedy Vetsch (Wildhaus), Vorstandsmitglied des kantonalen Bäuerinnenverbandes sowie Gemeindepräsident Fredy Schöb.

Zu Beginn des bunten Nachmittags wurde allen schon mal der Kaffee mit einem feinen Stück Dessert serviert, während Claudia Schlegel verriet, dass die Bäuerinnenvereinigung Gams 87 Mitglieder zählt. Das älteste Mitglied hat Jahrgang 1926 und das jüngste Mitglied ist 1998 geboren. Gemeindepräsident Fredy Schöb stellte das attraktive Wohngebiet Gams vor; mit 3412 Einwohnern sei der Ort noch überschaubar. In Gams gibt es noch 60 bis 70 Landwirtschaftsbetriebe sowie über 40 Dorfvereine. Die Mitteilungen des Kantonalverbandes überbrachte Petra Artho.

Projekt, das in schwierigen Situationen hilft

Unter anderem erwähnte sie die Familienhilfe, wenn die Bäuerin ausfällt; die Hilfskasse für in Not geratene Bäuerinnen, und im Programm für die Mitglieder werden Veloferien, Wanderferien und auch verschiedene Kurstage angeboten. Im vergangenen Jahr durften neun Frauen aus dem Kanton St. Gallen und den beiden Appenzell ihren eidgenössischen Fachausweis als Bäuerin entgegennehmen. Die Bäuerinnenausbildung wird im Kanton St. Gallen berufsbegleitend in Modulen angeboten. Zusammen mit dem Bauernverband ist im weiteren ein neues Projekt erarbeitet worden, welches Bauernfamilien in schwierigen Situationen hilft.

Die Kindertanzgruppe Kreuzberg unter der Leitung von Elisabeth Eggenberger erfreute die Versammlungsteilnehmerinnen mit «lüpfigen» Auftritten, und Bernadette Dürr zeigte zusammen mit Liliane Wenk in einem Sketch das Älterwerden auf humoristische Art auf. Nach einem Zvieri aber waren alle gespannt auf den Vortrag der einheimischen Bäuerin Andrea Eggenberger. Sie durfte ja bekanntlich beim Fernsehprojekt «Jobtausch Schweiz/Indien» mitmachen. In Bildern und treffenden Worten erzählte sie dieses Abenteuer, beginnend vom Casting bis zum Aufenthalt in Indien. Dort herrschten Temperaturen von 40 Grad und mehr. Die Anwesenden erfuhren auch von der dortigen Armut, von glücklichen Kindern, die noch mit einfachen Mitteln spielen können, dass es dreimal am Tag Reis zu essen gab, und dass am Schluss auch Freundschaften entstanden sind. Auf der anderen Seite verrichteten ja zwei Burschen aus Indien auf dem Hof der Familie Eggenberger in Gams ihre Arbeiten. Mit dem Werdenbergerlied ging der Bäuerinnennachmittag zu Ende. Präsidentin Claudia Schlegel wünschte allen für den wiederkehrenden Alltag weniger Stress und mehr Gemütlichkeit, ganz nach dem Tagesmotto «weniger isch mee ...»

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