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GAMS: Ein erster guter Wettkampf

Die Ambitionen von Dominik Nadig (K7) und Nina Langenegger (K6) sind auch diese Saison hoch. Mit den Leistungen an der Frühjahrsmeisterschaft war man grösstenteils zufrieden.
Herr der Lüfte beim Boden-Programm: Dominik Nadig von Getu Gams entscheidet den Gerätefinal für sich. (Bild: Robert Kucera)

Herr der Lüfte beim Boden-Programm: Dominik Nadig von Getu Gams entscheidet den Gerätefinal für sich. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera


Die einheimischen Geräteturner zeigten am Wochenende an der Frühjahrsmeisterschaft, die an zwei Tagen in der Turnhalle Hof in Gams zur Austragung kam, ihr Können. Die Konkurrenz war gewohnt stark, man musste schon eine sehr gute Leistung zeigen, um auf der Couch Platz nehmen zu können. Die Couch – ein Novum dieses Traditionsanlasses – ist bei der Rangverkündigung für die ersten drei reserviert. Diese dürfen schon mal darauf Platz nehmen, aber erst in einem weiteren Schritt wird dann der genaue Rang verkündet.
Das Heimteam Getu Gams holte fünf Podestplätze: Alvin Wenk siegte in der Kategorie K2, Platz eins erturnte sich im K3 auch Valentina Kaufmann und im Gerätefinal am Boden Dominik Nadig. Dieser holte sich Platz zwei im K7, dieselbe Rangierung erreichte Laura von Känel im K2. Getu Sevelen triumphierte in der Person von Nina Langenegger im K6, Dario Bieri von Getu Grabs wurde im K3 Dritter.

Überraschende Heimsiege von Wenk und Kaufmann

Überraschend kamen die Siege von Alvin Wenk und Valentina Kaufmann. Wenk setzte sich am Heimanlass nicht unter Druck, er probierte lediglich zu gewinnen. Was dann auch vorzüglich gelang. «Vor allem mit dem Barren bin ich zufrieden», sagt er. Hier erzielte der Gamser mit 9,20 auch seine persönliche Höchstnote. Er freute sich natürlich sehr über Platz eins, übt aber auch Selbstkritik. Denn der Sprung, den er gezeigt hat, könne er noch besser.
Dass Kaufmann über viel Talent verfügt und den Wechsel von K2 auf K3 diesen Winter mühelos schaffte, verwunderte bei Getu Gams niemanden. Doch dass sie gleich mal den Tarif angibt, am Heimwettkampf gewinnt und auch noch mit 1,05 Punkten Vorsprung – damit überraschte sie alle. «Sie hat sich extrem gefreut», sagt Leiter René Nadig. Ihr gelang wirklich ein ausgezeichneter Wettkampf, «ein Tag, an dem alles aufging.» Nach Wettkampfende rechnete sie anhand ihrer erzielten Noten mit einem Platz auf der Couch. Doch auch sie war vom Sieg überrascht.

Nina Langenegger setzt ein erstes Zeichen

Bei Rang eins im K6 der Turnerinnen rieb sich dagegen niemand die Augen. Die Sevelerin Nina Langenegger präsentierte sich in guter Frühform. Doch als selbstverständlich sieht sie den Erfolg nicht. «Man freut sich immer wieder und es fühlt sich gut an», meint sie. Doch gleichzeitig ortet sie noch Luft nach oben. «Besser geht es immer», so die ehrgeizige Turnerin, die im November auch an den Schweizer Meisterschaften glänzen will. Besonders mit Sprung und Reck zeigte sich Langenegger nicht restlos zufrieden. Doch Platz eins tut gut: «So ein Sieg ist immer eine Motivation fürs Training.»

Dominik Nadig vergibt Sieg am Barren

Noch viel zu trainieren hat auch Dominik Nadig. «Es war sicher ein guter Wettkampf, auf dem kann ich aufbauen», sagt er. Doch der Gamser hat sich mehr erhofft: «Ich wollte vor Heimpublikum gewinnen. Deshalb war ich nach dem Wettkampf sehr enttäuscht über Rang zwei.» Dabei begann es sehr verheissungsvoll. Mit einem kräftigen «Yes» beendete er die erste Übung am Reck. «Da war schon mal der erste Druck, den ich mir selbst auferlegt hatte, weg.» Auch am Boden lief’s wie geschmiert. Mit den Leistungen an den Ringen und im Sprung war er zufrieden. Nur die Noten stimmten nicht. «Ich hatte ein gutes Gefühl nach den Übungen. Es wurde streng bewertet.» Am Ende kam dann der Barren: «Schon beim Einturnen lief es mir nicht», berichtet er von seinem schwächsten Gerät. Prompt beging er einen Fehler, der ihn auf Platz zwei warf. Dass er am Ende doch noch Jubeln durfte, lag am Gerätefinal. In der Sparte Boden hat er sich dafür mit der Bestnote qualifiziert und bestätigte diese Leistung im Final abermals. Er bezeichnete diesen Sieg, für den er die letzten Kräfte aus seinem Körper presste, als Genugtuung. Und mit etwas Abstand konnte Nadig sogar mit Platz zwei in der Kategorie K7 leben.

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