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GAMS: Die Frauenquote bei den Jägern steigt

Speditiv konnte Präsident Josef Lenherr durch die Hauptversammlung der Werdenberger Jäger-Vereinigung führen. Bei allen Traktanden herrschte Einstimmigkeit. Der Vorstand wurde wiedergewählt.
Präsident Josef Lenherr führt durch die Hauptversammlung der Werdenberger Jäger-Vereinigung. (Bild: Katharina Rutz)

Präsident Josef Lenherr führt durch die Hauptversammlung der Werdenberger Jäger-Vereinigung. (Bild: Katharina Rutz)

Katharina Rutz

Immer mehr Frauen interessieren sich für die Jagd. Dies zeigte sich auch an der Hauptversammlung der Werdenberger Jäger-Vereinigung (WJV) am Freitagabend in der Mehrzweckhalle in Gams. Vereinzelt sassen auch dort Frauen in den Reihen der Jägerschaft. Vor allem aber ist der Frauenanteil auch an der jährlich stattfindenden Jägerprüfung ansteigen.
Die Ausbildung zum Jäger oder zur Jägerin dauert im Kanton St. Gallen etwa eineinhalb Jahre. Zunächst muss die Waffenhandhabungs- und Schiessprüfung bestanden werden, um die Ausbildung fortzusetzen. Diese findet jeweils im Mai statt. «73 Kandidaten haben sich zur diesjährigen Schiessprüfung angemeldet. Davon 15 Frauen, die Quote ist ansteigend», sagt Josef Lenherr. Die theoretische Prüfung findet dann im Juni des Folgejahres statt.

Für die Jagd wichtige Öffentlichkeitsarbeit

In seinem Jahresbericht macht Josef Lenherr darauf aufmerksam, wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit auch für die Jäger sei und dass diese häufig im kleinen stattfinde. Als Beispiele nennt er in seinem Jahresbericht Wanderungen mit Wildbeobachtungen in die Natur, Direktvermarktung von Wildbret oder die Bläsergruppe, welche jagdliches Brauchtum präsentiere.
Stolz zeigte sich der Präsident über die Erfüllung des Rotwildabschusses im Werdenberg. Weibliche Tiere habe man sogar mehr geschossen, als gefordert, afür etwas weniger Stiere. «Was aber beweist, dass es den Werdenberger Jàgerinnen und Jäger nicht nur um Trophäen, sondern in erster Linie um die geforderte Bestandsreduktion geht», so Lenherr. Auch mit dem Wildschwein werden sich die Werdenberger Jäger wohl künftig vermehrt auseinandersetzen müssen. «Die vermehrten Abschüsse sind ein Hinweis darauf», schreibt Lenherr. Da der Rotwild-Hegeobmann Berni Schwendener seinen Rücktritt gegeben hat, liess es sich die WJV nicht nehmen ihn mit einem guten Tropfen zu verabschieden.

Neben dem Jahresbericht des Präsidenten wurden auch alle anderen Berichte aus den Ressorts mit Applaus verdankt. Rechnung und Budget wurden einstimmig angenommen. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Einnahmeüberschuss von 4200 Franken. Das Budget 2018 sieht einen kleinen Einnahmenüberschuss von 320 Franken vor.

Tontaubenschiessen und Jagdhornbläsertreffen

Zwei Beiträge im Budget sind aussergewöhnlich. Einerseits wird das Tontaubenschiessen zum 40. Jahres-Jubiläum am 9. Juni finanziell unterstützt und auch das 12. Jagdhornbläsertreffen SG, AI, AR, FL in Rüthi vom 29. April erhält einen Beitrag. Felix Zogg, zuständig für das Schiesswesen in der WJV berichtete von erfreulichen Rekordbetiligungen auf der Jagdschiessanlage St. Luzisteig. 274 Schützen nutzen die Gelegenheit sich im jagdlichen Schiessen zu üben.

Mit den elf Neumitgliedern, die an der HV aufgenommen wurden, steigt der Mitgliederbestand der Werdenberger Jäger-Vereinigung auf 176 Mitglieder. Davon waren 68 stimmberechtigte an der Hauptversammlung anwesend.

Die Grüsse von Dominik Thiel, Leiter des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei überbrachte Wildhüter Silvan Eugster. Auch er dankte nochmals für den Einsatz auf der Rotwildjagd.

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