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GAMS: Chaos im Wald nach «Burglind»

Zwei Tage nachdem das Sturmtief «Burglind» über das Werdenberg gefegt ist, wird das stellenweise grosse Ausmass klar. Im Gamser Wald sind der Wetterkapriole rund 2500 Kubikmeter Holz zum Opfer gefallen.
Corinne Hanselmann
Wo sonst Autos verkehren, gibt es derzeit nicht einmal zu Fuss ein Durchkommen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Wo sonst Autos verkehren, gibt es derzeit nicht einmal zu Fuss ein Durchkommen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Corinne Hanselmann

corinne.hanselmann@wundo.ch

Die Strasse von Gams nach Wildhaus musste am Mittwochmittag gesperrt werden. Der Grund: Bäume sind auf die Strasse gefallen, weil Sturmtief «Burglind» mit heftigen Böen durch die Schweiz zog. Am späteren Nachmittag, als der gröbste Sturm vorbei war, räumten die zuständigen Forstwarte der Ortsgemeinde Gams die Strasse frei. Weit tragischer ist, was der Sturm im Wald auf der Kuppe vom Gamserberg in Richtung Wildhaus angerichtet hat. Davon konnte sich Revierförster Martin Lieberherr jedoch erst am Donnerstag ein ungefähres Bild machen.

Aufräumen ist gefährlich und aufwändig

Dem Förster bot sich ein erschreckender Anblick: Strichweise haben die Böen ganze Teile des Schutzwaldes oberhalb von Gams gefällt, der stellenweise aus über 150-jährigen Fichten bestand. «Rund 2500 Kubik Holz sind betroffen», schätzt Lieberherr. Aufgrund des Schnees in höheren Lagen sind manche Gebiete derzeit kaum erreichbar, wie es dort aussieht, weiss er selbst noch nicht. Seit er vor rund sechs Jahren Gamser Revierförster wurde, hat er noch nie solch grosse Schäden in «seinem» Wald hinnehmen müssen. «Wir müssen nun schauen, wie wir diese Riesenmenge an Holz bis April aus dem Wald räumen können», so Lieberherr. Gelingt dies nicht, droht eine massive Verbreitung des Borkenkäfers auf den geschwächten oder absterbenden Bäumen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sturmholzerei einiges aufwändiger, also auch teurer, und vor allem gefährlicher ist, weil die Bäume kreuz und quer im Wald liegen oder hängen. 3

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