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FUSSBALL: «Wir haben alles gegeben»

Der FC Buchs traf erstmals in dieser Saison auf ein Spitzenteam der 2. Liga interregional und bekam vom FC Freienbach, der die Partie mit 2:0 für sich entschieden hat, auch gleich die Limiten aufgezeigt.
Robert Kucera
In der zehnten Minute hatte der FC Buchs die beste Einschussmöglichkeit der ersten Halbzeit: Doch die Flanke von Michael Giger (am Ball) konnte Raphael Rohrer (links) nicht wunschgemäss unter Kontrolle bringen. Der Ball versprang, die Torchance war futsch. (Bild: Robert Kucera)

In der zehnten Minute hatte der FC Buchs die beste Einschussmöglichkeit der ersten Halbzeit: Doch die Flanke von Michael Giger (am Ball) konnte Raphael Rohrer (links) nicht wunschgemäss unter Kontrolle bringen. Der Ball versprang, die Torchance war futsch. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

«Wir haben alles gegeben, aber der Gegner war einfach besser», hält Buchs-Trainer Francesco «Cecco» Clemente nach dem Abpfiff auf dem Chrummen fest. In seiner Stimme findet sich kein Ton der Enttäuschung und schon gar nicht will er den Einsatzwillen seiner Truppe kritisieren. «Denn die kämpferische Leistung war gut.» Bis weit in die Nachspielzeit hinein liess seine Crew nichts unversucht, um mit dem Anschlusstreffer wieder etwas Spannung in die Partie zu bringen und so den berühmten Funken Hoffnung auf einen Punktgewinn neu zu ent­fachen. «Ich mache der Mannschaft absolut keinen Vorwurf. Sie hat probiert das umzusetzen, war wir uns vorgenommen haben», sagt Clemente.

Am Ende bleibt schlicht festzuhalten, dass der FC Buchs die zweite Saisonniederlage gegen einen wirklich starken Gegner mit immens grosser Erfahrung in der 2. Liga interregional kassiert hat. Denn der FC Freienbach wird, wenn es darum geht, einen Aufstiegsfavoriten zu nennen, als einer der Ersten genannt. «Um gegen einen solch starken Gegner zu punkten, muss man fehlerlos spielen und vorne die Chancen machen, die man kriegt.»

Freienbach druckvoll, souverän, kontrollierend

Hätte Letzteres geklappt, wäre es sehr interessant geworden. Denn in der ersten Halbzeit hatte der FC Buchs seine besten Offensivaktionen, bevor Freienbach den Führungstreffer erzielt hat. In der 10. Minute sah der auf der linken Seite stürmende Michael Giger den im Strafraum freistehenden Raphael Rohrer. Doch dieser konnte die Flanke nicht wunschgemäss annehmen, der Ball versprang und landete, ohne dass Rohrer zu einem richtigen ­Abschluss gekommen ist, im Out.Acht Minuten später versuchte es Giger erneut über links, kurz vor dem Strafraum entschloss er sich zu schiessen und zwang Freienbachs Torhüter Miroslav Dabic zu einer Glanzparade. Doch solche Möglichkeiten blieben die Ausnahme. Freienbach verteidigte sehr geschickt und liess den Grossteil der Angriffe im Keime ersticken. Dazu gesellten sich auf Seiten der Gäste Ungenauigkeiten in der Angriffsauslösung und beim Spielen des letzten Passes.

Die Stärke Freienbachs sah man von der 20. bis zur 45. Minute, als der Gastgeber der Partie den Stempel aufdrückte und folgerichtig durch Raffaele Perna (27.) mit 1:0 in Führung ging. Als zur Pause gepfiffen wurde, musste Buchs gar froh sein, dass man nur mit einem Tor in Rückstand lag. Die Souveränität Freienbachs fand in der zweiten Hälfte eine Fortsetzung, und es resultierte wiederum was Zählbares. Erneut war es Perna, der traf (53.). Bis zur 72. Minute standen die Schwyzer dem 3:0 näher als Buchs seinem ersten Torerfolg. Doch in dieser Minute meldete sich der lange Zeit ausgefallene Stjepan Vuleta zurück. Nach seinem unwiderstehlichen Antritt hatte er allerdings Pech im Abschluss: Er traf nur den Aussenpfosten. Doch diese Szene läutete eine Schlussphase ein, in welcher Freienbach das Kommando den Buchsern überliess, ohne aber die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Die Werdenberger ackerten, was das Zeug hielt, torgefährliche Strafraumszenen blieben Mangelware.

Punkte gegen andere Mannschaften holen

Nach drei Siegen in Serie hat der FC Buchs nun in drei Partien in Folge keinen Sieg geholt. Darin sieht Clemente überhaupt nichts Beunruhigendes. «Wir spielen gegen den Abstieg, das ist allen klar.» Die kurzzeitige erfolgreiche Tabellenlage des FC Buchs mit der Eroberung der Leaderposition hatte nun mal nicht viel mit den wahren Stärkeverhältnissen in dieser Gruppe zu tun. Wie «Cecco» weiter ausführt, wird sein Team in der Vorrunde noch auf einige Equipen treffen, die wie Freienbach eine Nummer zu gross sein dürften. «Wir dürfen uns nicht mit Freienbach vergleichen», so der Trainer.

Und die Punkte für das Unternehmen Ligaerhalt müsse der FC Buchs sowieso gegen andere Teams als Freienbach, Linth, Kreuzlingen oder Uzwil holen. Deshalb sei es nun wichtig, diese Niederlage rasch abzuhacken, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und sich auf nächsten Samstag zu konzentrieren. «Wir freuen uns aufs Derby gegen Chur 97, in welchem wir drei Punkte anstreben», gibt Trainer Francesco Clemente die Marschrichtung vor.

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