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FUSSBALL: Spiel gedreht und auf Platz eins

Dem FC Buchs gelang nach einem 0:1-Rückstand ein verdienter 2:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des FC Wil. Besonders in der 2. Spielhälfte glänzten die Buchser mit vielen schön herausgespielten Chancen.
Miriam Küpper
Captain Pascal Schlegel behält die Ruhe: Er verwandelt den Foulpenalty souverän zum 1:1-Ausgleich. (Bild: Miriam Küpper)

Captain Pascal Schlegel behält die Ruhe: Er verwandelt den Foulpenalty souverän zum 1:1-Ausgleich. (Bild: Miriam Küpper)

Miriam Küpper

redaktion@wundo.ch

Die wohl entscheidende Szene des Spiels ereignete sich in der 55. Minute: Stürmer Kevin Rohrer wird im Wiler Strafraum mit einem Foul gestoppt – der Schiri zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Trotz Verwirrungsversuchen des Wiler Torhüters Fabio Costantini, wie zum Beispiel den Ball wieder vom Elfmeterpunkt legen, lässt sich der Buchser Captain Pascal Schlegel nicht beirren. Er verwandelt den Strafstoss mit gekonnter Gelassenheit zum 1:1.

Eine solche Gelassenheit war beim FC Buchs aber nicht schon von Anfang an vorhanden. Im Gegenteil. Die Heimmannschaft fand in der ersten halben Stunde sogar schlecht ins Spiel. «Wir kamen zu ängstlich ins Spiel und haben Wil zu viel machen lassen», bemängelt Schlegel. Die Buchser spielten passiv und liessen den Gegnern zu viel Raum: «Wir haben die Zweikämpfe auch zu wenig angenommen», so Schlegel.

Zwei verletzungsbedingte Auswechslungen

Neben der Kampfbereitschaft in der ersten Hälfte hatte Buchs noch ein ganz anderes Problem: viele verletzte (Stamm-)Spieler. Allen voran Stjepan Vuleta und Michael Giger galt es zu ersetzen, bis einige Schrecksekunden für den FC Buchs im Spiel folgten. Zuerst musste Spielertrainer Francesco «Cecco» Clemente verletzungsbedingt vom Platz humpeln und nur zwanzig Minuten nach ihm ebenso Thomas Sturzenegger. Schlegel gibt aber vorerst Entwarnung für Clemente und hofft auch bei Sturzenegger auf keine schlimmeren Verletzungen, nachdem sich dieser den Fuss übel umgeknickt hatte. «Wir mussten schwerwiegende Ausfälle hinnehmen, sind aber trotzdem als Mannschaft gut aufgetreten», bekräftigt der Captain und erklärt: «Es geht nicht darum, wer auf dem Platz steht, sondern darum, was die Mannschaft macht; wenn jeder alles gibt, kann man auch gewinnen!»

Besser lief es für die Buchser in der zweiten Halbzeit. Mit neuer Energie kamen die Aufsteiger aus der Kabine, und sie waren bereit, das Spiel zu drehen: «Wir wussten, dass wir noch eine Schippe drauflegen müssen.» Die Werdenberger wirkten wie ausgewechselt und starteten einen guten Angriff nach dem anderen. Die Abwehr vom FC Wil 1900 II, scheinbar überrascht vom neuen Auftreten der Buchser, reagierte mit vielen Fouls. So auch zum Foulpenalty, der den Buchsern durch Pascal Schlegel den Ausgleich brachte. Ohne grosse Freudentänze nach dem Ausgleich spielten die Buchser aber mit einer beeindruckenden Ernsthaftigkeit weiter und suchten immer neue Möglichkeiten, die gegnerische Abwehr zu durchbrechen. Zwar gelang dies zeitweise beinahe im Minutentakt, doch dauerte es noch bis zur 80. Spielminute, ehe die Buchser nach dem Führungstreffer von Schlegel aufatmen konnten. «Ich finde es stark, wie wir reagiert haben und die Chancen herausgespielt haben», bemerkt der Doppeltorschütze stolz.

Mit breiter Brust an die nächste Aufgabe ran

«Das Spiel in der 2. Liga Interregio ist ganz anders als in der 2. Liga», erklärt Schlegel. Unterstützt wird seine Aussage auch vom verlagerten Schwerpunkt in der Vorbereitung beim FC Buchs: «Die 2. Liga Interregio ist viel taktischer, geordneter und darauf haben wir uns konzentriert.» Das veränderte Spiel in der höheren Liga trägt nach Schlegel auch zur Buchser Erfolgsgeschichte bei. «Das Spiel in der 2. Liga Interregio liegt uns viel mehr.» Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass die Buchser Aufsteiger nach zwei Spielen schon erfolgreich zwei Siege feiern und sich an die Tabellenspitze setzen konnten. Für das nächste Spiel in Rüti hätten der FC Buchs daher ein kleines Motivationspolster: «Wir können mit zwei Siegen in zwei Spielen nun mit breiter Brust nach Rüti fahren», sagt Schlegel und bedenkt, dass Buchs einfach nur an die eigenen Stärken glauben müsse, um zu gewinnen.

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