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FUSSBALL: Sevelen überrollt Grabs und erzielt ein «Stängeli»

Ersatzgeschwächte Grabser kassierten gegen effiziente Seveler eine 1:10-Niederlage.

10:1! Ein brutales Ergebnis, das hin und wieder zustande kommt, wenn im Schweizer Cup ein Super-League-Vertreter auf einen unterklassigen Gegner trifft. Aber bei Teams, die in der gleichen Liga antreten, ist dies eine echte Rarität. Es erstaunt nicht, dass weder Sevelen-Spielertrainer Lucas Eberle noch Grabs-Trainer Estevan Varela je Vergleichbares erlebt haben.

Trotz unterschiedlicher Gemütslage fällt die Analyse ähnlich aus: Die 4:1-Pausenführung sei zwar deutlich gewesen, so Varela, doch habe das Anschlusstor durch den Grabser Daniel Varela eine gewisse Hoffnung zurückgebracht. Die Entscheidung sei dann mit dem fünften Seveler Treffer gefallen.

Dem stimmt Eberle zu: «In der Pause haben wir uns vorgenommen, schnell für die Entscheidung zu sorgen.» In der 46. Minute war es der Spielertrainer persönlich, der den Treffer erzielte. Insgesamt schoss Eberle fünf Tore, Sturzenegger, Quaderer, Hercod und Isufi waren ebenfalls erfolgreich. Fehlt der symptomatisch anmutende zehnte Treffer: er war ein Grabser Eigentor.

Nach Gründen befragt, wie es zum klaren Ergebnis kommen konnte, konzentrieren sich beide Trainer auf das eigene Team. «Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten», so Eberle. Der Gegner sei früh attackiert worden, in Ballbesitz habe man sehr variabel gespielt. Besonders freue ihn, dass man die Spielweise bis zum Ende durchgezogen habe.

Grabs-Trainer Varela sieht eine wichtige Ursache in der personellen Situation. Wegen Ferienabwesenheiten und Verletzungen war die Grabser Spielerbank sehr dünn besetzt. So lief der Ersatztorwart im Sturm auf. Als einzige Erklärung wollte Varela dies jedoch nicht gelten lassen: «Es war offensichtlich, dass wir nicht bereit waren. Wenn ein Team wie Sevelen dann noch einen sehr guten Tag erwischt, kassiert man schnell ein paar Tore.» Man werde ein paar Dinge ansprechen, das Spiel dann aber abhaken und nach vorne schauen. «Auseinanderfallen werden wir deshalb nicht», betont er. (ib)

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