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FUSSBALL: Sevelen peilt den Wiederaufstieg an

Nach dem Abstieg in der letzten Saison möchte der FC Sevelen mit seinem neuen Spielertrainer Lucas Eberle wieder hoch hinaus: Die Tabellenspitze soll es sein. Gleich elf neue Spieler stehen im Kader des ambitionierten Viertligisten.
Miriam Küpper
Der neue Spielertrainer Lucas Eberle will mit seinen Stärken im Abschluss dazu beitragen, dass der FC Sevelen die Saison auf Platz eins beendet. (Bild: Robert Kucera)

Der neue Spielertrainer Lucas Eberle will mit seinen Stärken im Abschluss dazu beitragen, dass der FC Sevelen die Saison auf Platz eins beendet. (Bild: Robert Kucera)

Miriam Küpper

redaktion@wundo.ch

«Wir haben eine tolle Stimmung in der Mannschaft», schwärmt der neue Spielertrainer ab dieser Saison, Lucas Eberle. Den Abstieg hätten seine Spieler schnell verkraftet, dank Gesprächen und Motivationsreden. Schon zwei Wochen danach war die Mannschaft wieder voller Motivation und Tatendrang für die neue Saison. Wehmutstropfen sind für Eberle aber die (noch) fehlende Spritzigkeit und Ausdauer der Spieler. Dennoch ist er positiv gestimmt: «Die Vorbereitung verlief insgesamt gut. Der Einsatz der Spieler stimmt und die Vorfreude auf die Saison ist enorm.» Besonders die vielen Derbys in der «Werdenberger Meisterschaftsgruppe» werden beim FC Sevelen sehnlichst erwartet.

«Wir möchten den Gegner in Bedrängnis bringen»

«Im Ausdauerbereich müssen wir noch einiges aufholen», ­bemerkt Eberle kritisch. Ein ­Versäumnis der letzten Jahre, welchem er nun besondere ­Aufmerksamkeit schenkt, so der Spielertrainer. Sein Augenmerk liegt aber auch auf der Taktik: «Ich möchte neue Spielzüge einbinden.» In der Vorbereitung sei die Taktik aber ein wenig zu kurz gekommen, da durch die vielen Ferienabsenzen selten genügend Spieler auf dem Rasen standen, um die Übungen auszuführen. Eberle möchte dem FC Sevelen wieder neues Leben einhauchen und auch die alte Spielweise ein Stück weit ersetzen. Dem Pressing und Gegenpressing soll in diesem Jahr eine tragendere Rolle zukommen: «Wir möchten den Gegner in Bedrängnis bringen und unseren eigenen Ballbesitz sichern. Unser Spiel soll sehr laufintensiv sein.» Dabei soll das Team aber nicht nur den Ball in der Abwehr hin und her passen, sondern auch zielstrebig und schnell einen Angriff starten. «Offensivfussball» heisst hier das Zauberwort für die Absteiger. Eberle versichert: «Von uns darf ein aggressiver, offensiver Tempofussball erwartet werden.»

Kühlen Kopf nach einem Rückstand bewahren

In der vergangenen Saison gingen viele Spiele verloren und noch öfter geriet die Mannschaft in Rückstand – selten mit einer Wendung des Blattes. «Wenn wir in einem Spiel in Rückstand geraten, dürfen wir nicht den Kopf hängen lassen», bekräftigt Lucas Eberle. Er möchte das Muster der letzten Saison aus den Köpfen seiner Spieler verbannen; alle sollen in so einer Situation die Nerven behalten und sich auf die eigenen Stärken besinnen. «Wir müssen dann immer dranbleiben, uns durchbeissen und an uns glauben», offenbart er. Einen kühlen Kopf brauchen nämlich alle Mannschaften in dieser ­Saison: Eine sehr ausgeglichene Gruppe wartet auf die Werdenberger: «Wir wollten unbedingt in diese Meisterschaftsgruppe, auch wenn sie sicher anspruchsvoller ist als andere.» Für Eberle gilt insbesondere der FC Haag als gefährlich, denn die Haager hätten beim Kampf um den Aufstieg sicher auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Schwierige Aufgabe in der ausgeglichenen Gruppe

«Unser internes Ziel ist klar der Wiederaufstieg in die 3. Liga», meint Eberle, ergänzt jedoch: «Bei einer so ausgeglichenen Gruppe wird es enorm schwierig.» Aufstiegsambitionen haben viele Mannschaften, wie realistisch diese sind, wird sich nach den ersten Spielen zeigen. «Nach wenigen Spielen wird sich schon herauskristallisieren, welche Mannschaften vorne mit dabei sind», gibt Eberle zu bedenken. Damit Sevelen auch zu diesem erlauchten Kreis gehört, wurde nicht nur an Taktik und Ausdauer gefeilt, sondern auch mit erfahrenen Spielern der Kader aufgestockt. «Die vielen neuen Spieler bringen frischen Wind und motivieren, Vollgas zu geben», so Eberle. Gleich elf neue Spieler, also eine komplette Mannschaft, begrüsst der FC Sevelen in dieser Saison, Abgänge hingegen gibt es trotz Abstieg nur drei. Viele der Neuzugänge kommen vom FC Schaan, unter anderem Top-Torjäger Daniel Janssen und Spielertrainer Lucas Eberle selbst. Der FC Sevelen möchte jetzt mit seinem «neuen» Team nach vorne schauen, die letzte Saison vergessen machen und endlich wieder Siege feiern.

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