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FUSSBALL: Leader Buchs dreht Spiel

In der zweiten Halbzeit vermochten die Gäste aus dem Werdenberg aus der Überlegenheit endlich Profit zu ziehen und bezwangen den FC Rüti verdient mit 3:1.
Robert Kucera
Schwerer Stand in der ersten Halbzeit: Noch kamen die Pässe in die Spitze auf Buchser Seite zu wenig präzis, so hatte der Doppeltorschütze Kevin Rohrer (MItte) gegen den gegnerischen Goalie zunächst das Nachsehen. (Bild: Robert Kucera)

Schwerer Stand in der ersten Halbzeit: Noch kamen die Pässe in die Spitze auf Buchser Seite zu wenig präzis, so hatte der Doppeltorschütze Kevin Rohrer (MItte) gegen den gegnerischen Goalie zunächst das Nachsehen. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Nach 235 Spielminuten ist nun auch der Topskorer des FC Buchs in der 2. Liga interregional angekommen. Im Auswärtsspiel beim FC Rüti schoss Kevin Rohrer in der 55. Minute den lang ersehnten Ausgleichstreffer für die Buchser. 17 Zeigerumdrehungen später doppelte er nach, der Weg zum nächsten Dreier für den Aufsteiger war frei. «Das war höchste Zeit», kommentiert Rohrer gut gelaunt seine Treffer. «Ich bin froh, konnte ich dem Team wieder mal helfen.» Zuvor schaffte es der FC Buchs auch ohne seine Tore, sechs Punkte zu holen.

«Ich stand heute unter Druck», erzählt Kevin Rohrer weiter. Denn Trainer Francesco Clemente hat vor der Partie der Mannschaft angekündigt, dass er 50 Franken auf einen Doppelpack Rohrers setze. Nun hat der Stürmer seinen Trainer um ein paar Franken und das Team um drei Punkte reicher gemacht. Eine Win-win-Situation, die Rohrer freut: «Irgendwie weiss unser Trainer, welchen Schalter er bei mir drücken muss.»

Herzlich wenig aus Feldüberlegenheit gemacht

Dass Kevin Rohrer den FC Buchs im Alleingang zum 3:1-Auswärtserfolg über den FC Rüti geführt hat, entspräche aber nicht der Wahrheit. Zur Halbzeit lagen die Werdenberger mit 0:1 zurück. Die Gastgeber machten aus zwei Angriffen ein Tor, die Gäste waren feldüberlegen, doch es fehlte die Präzision, um die gut organisierte Rüti-Abwehr aus den Angeln zu heben, der tödliche Pass in die Spitze kam nie an. Pascal Schlegels Kopfball nach einer Ecke (24.), der knapp daneben ging, war das Gefährlichste was Buchs zustande brachte.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst nach ähnlichem Muster. Gefühlte 80 Prozent Ballbesitz vermochte der FC Buchs in nichts Zählbares zu verwandeln. Bis, wen wundert’s, bei einem Freistoss von der linken Seite, Torgefahr von den Gästen ausging. Über Freund und Feind segelte der Ball auf jene Position vor dem Tor, wo ein aufmerksamer Torhüter den Ball souverän behändigt. Oder, wie in diesem Fall, der Goalgetter vom Dienst zu stehen hat, um das Leder über die Linie zu drücken. Und plötzlich klappte es auch aus dem Spiel heraus: In der 72. Minute tanzte Venceslau Andrade auf der linken Seite erst den Torhüter, dann einen Verteidiger aus, sein Flachschuss schien aber am Tor vorbeizugehen. Doch von hinten kam Kevin Rohrer angebraust, der um eine Fussspitze eher am Ball war als der gegnerische Verteidiger.

«Wir dürfen nicht zu euphorisch sein»

«Dies ist meine Art. Ich brauche die Mitspieler, um Tore zu schiessen und ich bin froh, wenn ich am richtigen Ort stehe und einschieben kann», kommentiert der Doppeltorschütze. Ein Kränzchen muss man auch dem in der 57. Minute eingewechselten Michael Giger winden. Von der Sekunde an, als er das Spielfeld betrat, powerte er drauflos. Er rannte, ackerte und dribbelte den Gegenspielern Knoten in die Beine. In der 77. Minute krönte er seine Leistung mit dem 3:1. Giger sah, dass der Rüti-Goalie zu weit vorne positioniert war. Mit einem Lobball von der Mittellinie sorgte er für die Entscheidung.

Das Kombinationsspiel des FC Buchs lief nach dem 1:1 auf Hochtouren, so konnte man es verschmerzen, dass ein Foulpenalty verschossen wurde. Siegbringend aus Rohrers Sicht war neben der Teamleistung aber auch der Support: «Kompliment an unsere Fans. Die machen jedes Wochenende zu einem Heimspiel für uns. Das ist brutal geil.» Nicht nur auf die Fans ist Rohrer stolz, auch auf die Tabellenlage. «Es ist schön, wenn die Eins neben dem Verein steht. Doch wir dürfen nicht zu euphorisch sein. Es sind erst drei Runden gespielt.» Er weiss: Es braucht viel, um die Spitze halten zu können. Der FC Buchs, verspricht Rohrer, wird weiter hart arbeiten und kämpfen.

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