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FUSSBALL: Kontinuität auf der Trainerbank

Drei Werdenberger 4.-Liga-Teams haben einen neuen Übungsleiter. Der beständigste Verein ist der FC Gams. Memo Eriten ist seit Frühjahr 2015 im Amt. Was aber noch fehlt, sind konstante Leistungen auf dem Feld.
Robert Kucera
Trainer Memo Eriten will auch diese Saison seine Truppe in die Spitzengruppe dirigieren. (Bild: Robert Kucera)

Trainer Memo Eriten will auch diese Saison seine Truppe in die Spitzengruppe dirigieren. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

In den letzten drei Saisons hat die erste Mannschaft des FC Gams die 4.-Liga-Saison zweimal auf Platz zwei beendet. Zuletzt war man das beste Team der Gruppe, hatte aber Pech, dass man den übermächtigen FC Triesenberg vor der Nase hatte. Die Frage darf also gestellt werden: Darf es etwas mehr sein, als bloss Mitglied der Spitzengruppe zu sein, Memo Eriten?

«Wir spielen immer vorne mit, also muss der Aufstieg auch einmal das Ziel sein. Doch diese Saison ist ein Platz unter den ersten drei unser Ziel», hält der Gamser Trainer dagegen. Der dienstälteste Werdenberger Übungsleiter der 4. Liga nimmt seine dritte komplette Saison in Angriff und bleibt der üblichen Zielsetzung des Vereins treu. Wie er ausführt, muss erst mal ein Wort aus der Gamser Malus-Liste getilgt werden, um Aufstiegs- ambitionen zu hegen: Konstanz.

Zu wenig Punkte gegen die schwächeren Teams

Der rege Wechsel von Licht und Schatten lässt sich anhand von Resultaten der letzten Spielzeit eindrücklich dokumentieren. So holte der FC Gams gegen den Erst- und Drittplatzierten sechs von zwölf Punkten, aber gegen die Absteiger nur deren fünf. Aufsteiger FC Triesenberg kassierte nur eine Niederlage – gegen den FC Gams! Die Punktverluste gegen die Kleinen ärgern Eriten. «Das sind die Punkte, die man holen muss, wenn man aufsteigen will.» Zu häufig haben die Gamser den Kopf nicht bei der Sache, wenn es auf dem Rasen zu einem so genannten Pflichtspiel für drei Punkte kommt. «Das müssen wir in den Griff bekommen», fordert der Trainer. Deshalb legt er diese Saison auf zwei Sachen besonders Wert: «Spielerische Qualität und der mentale Bereich, so dass wir Konstanz reinbringen.» Vor Saisonbeginn hat er einen weiteren Schwerpunkt punkto Taktik gesetzt.

Ein anderes Gamser Manko, fahrlässig mit besten Torchancen umzugehen, soll mit dem Zuzug von Vlado Ljubicic entschärft werden. Er bringt 3.-Liga-Erfahrung ins Team und hat, wie Memo Eriten sagt, in der Vorbereitung angedeutet, was er kann.

Starker Zusammenhalt ist ein grosser Pluspunkt

Dass Eriten der dienstälteste Werdenberger 4.-Liga-Trainer ist, findet dieser speziell. Doch im Fussballalltag spielt dies keine Rolle. «Der Fakt muss sein, dass die Arbeit beim FC Gams gut läuft.» Er baut Schritt für Schritt, oder Stein für Stein, wie er sagt, an seinem Team. «Für den Verein ist es gut, dass nach einigen Trainerwechseln wieder Kontinuität auf dieser Position herrscht. Und ich bin froh, dass ich den Aufbau weiterführen darf.» Die Treue des Trainers, respektive das Vertrauen des Vereins in ihn, schafft Sicherheit auch bei den Spielern. Der eingefleischte Gamser Kern, zu dem auch Memo Eriten gehört, kennt sich bestens – ein Pluspunkt gegenüber anderen Clubs. «Wir sind eine Familie. Ich habe schon ganz andere Vereine gesehen und sehe es schon als einen grossen Vorteil für uns an.»

Im Vorteil um Platz eins sieht er Absteiger FC Sevelen. Doch zwei weitere Werdenberger Vertreter müssen unbedingt im Auge behalten werden. «Den FC Haag darf man nicht vergessen. Und auch die zweite Mannschaft des FC Buchs ist immer ein Kandidat für die vordersten Plätze.» Die Gruppe schätzt er ausgeglichener als letztes und vorletztes Jahr ein. Die Konstellation verspricht grosse Spannung und Eriten hofft auf viele packende Spiele. «Für die Zuschauer ist es eine super Situation mit all den Derbys», sagt der Trainer weiter. Gams empfängt zum Start gleich mal den FC Trübbach. «Wir freuen uns riesig darauf», meint Eriten, der eine positive Bilanz gegen diesen Gegner aufweist: «Da wollen wir anknüpfen und mit einem Dreier starten.»

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