FUSSBALL: Geschlossener Aufmarsch der Vereine

Die Neuauflage des Werdenberger Cups findet vom 2. bis 5. August zum fünften Mal statt. Ein Erfolg für das OK ist, dass alle regionalen Clubs hinter dem Anlass stehen und stets angetreten sind. Beständigkeit auch in der Favoritenrolle: Diese hat Buchs inne.

Robert Kucera
Drucken
Teilen
Das gewohnte Bild am Werdenberger Cup: Seriensieger FC Buchs stürmt, schiesst und trifft, die Gegner verteidigen so gut sie können. (Bild: Robert Kucera)

Das gewohnte Bild am Werdenberger Cup: Seriensieger FC Buchs stürmt, schiesst und trifft, die Gegner verteidigen so gut sie können. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Das Konzept – man darf mittlerweile sogar von einem Erfolgs­rezept sprechen – geht voll auf. Der Werdenberger Cup hat sich etabliert, ist eine fixe Grösse im Vorbereitungskalender der sechs lokalen Fussballclubs. Zwar klafft zwischen Dauerfavorit FC Buchs und den Mistreitern eine so grosse sportliche Lücke wie nie zuvor. Doch der Aufsteiger in die 2. Liga interregional, respektive die erste Mannschaft, bleibt dem Cup erhalten und nimmt die Heraus­forderung an, von einen Quintett gejagt zu werden.

Auf dem Weg zum fünften Werdenberger Titelgewinn en suite warten einige Stolpersteine. Nur zu gerne will jedes der fünf 4.-Liga-Teams jene Mannschaft sein, die dem FC Buchs ein Bein stellt. Die Gruppenspiele finden am 2. August (Grabs, Haag und Sevelen) sowie am 3. August (Buchs, Gams, Trübbach), jeweils ab 19.30 Uhr, statt. Am 5. August geht es auf dem Sportplatz Rhein­au in Buchs weiter mit Halbfinalspielen (ab 15.10 Uhr) und den Platzierungsspielen (ab 16.50 Uhr). Daneben kommt am 4. August der Senioren-Cup (19 Uhr) und ein Damen-Freundschaftsspiel (20 Uhr) zwischen dem FC Buchs und dem FC Balzers zur Aus­tragung.

Auch in Zukunft zusammenhalten

Der Plan von 2013, den Werdenberger Cup wiederzubeleben und zu einer Institution im Fussballwettkampfprogramm zu machen, ist geglückt. «Es zeigt die Geschlossenheit aller Werdenberger Vereine», sagt Organisator Thomas Scherrer. Diese Geschlossenheit wurde in den letzten Jahren auch enger und intensiver durch diverse Zusammenschlüsse im Junioren- und Senioren-Bereich. «Die Werdenberger müssen in Zukunft auch weiterhin zusammenarbeiten und zusammen­halten», mahnt er. «Darum stehen auch alle hinter dem Turnier. Wir vom OK möchten dieses Turnier noch sehr lange weiterführen. Es macht uns sehr viel Spass und wir stehen mit voller Leidenschaft hinter dem Ganzen», hält er fest.

Als Erfolgsrezept nennt Scherrer auf der einen Seite die Infrastruktur der Sportanlage Rheinau in Buchs. «Diese ist einfach perfekt und bietet eine solide, aber sehr wichtige Grundlage.» Der wichtigste Faktor aus seiner Sicht ist aber das gut eingespielte und funktionierende OK-Team, das aus Vertretern der verschiedenen Werdenberger Vereine besteht. «Mittlerweile kennen wir uns alle sehr gut und sind sehr gute Freunde geworden, welche auch neben dem Turnier etliche Sachen miteinander unternehmen», erzählt Scherrer.

Dass heuer gleich fünf Teams antreten, die auch in der Meisterschaft Konkurrenten sein werden und dass der FC Buchs nun noch eine Stufe weiter oben spielt, stellt für ihn nichts Spezielles dar und verändert den Charakter des Cups nicht. «Es ist ein Derby-Turnier. Da wird nicht taktiert, alle wollen in den Final und diesen Cup gewinnen», meint er und stellt sich auf spannende Partien ein. Für die sechs Teams ist der Werdenberger Cup ausserdem eine gute Gelegenheit, sich seinen Fans zu präsentieren und sich auf kommende Aufgaben gut vorzubereiten.