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FUSSBALL: Cup-Fight fand erst in den Schlussminuten statt

Der FC Buchs hat zwar nur knapp, mit 3:4, gegen den FC Bazenheid verloren. Doch so unterhaltend und spannend, wie es das Resultat aussagt, war die Partie mitnichten. Der Gast war feldüberlegen und gab das Spieldiktat leichtsinnigerweise kurz vor dem Ende ab.
Da war die Buchser Welt noch in Ordnung: Michael Giger (Mitte) trifft zum 1:0. (Bild: Robert Kucera)

Da war die Buchser Welt noch in Ordnung: Michael Giger (Mitte) trifft zum 1:0. (Bild: Robert Kucera)

Mit einem Paukenschlag, nach herrlicher Einzelleistung Michael Gigers, ging die Partie los – mit einem Paukenschlag wurde die reguläre Spielzeit beendet, da Michel Gadient einen Elfmeter sicher verwandelte. In der Nachspielzeit rannte Buchs aber vergebens dem 3:4-Rückstand hinterher, es kam zu keinem Torabschluss mehr. Doch der zuvor souverän und stark spielende FC Bazenheid wankte. Und so mancher fragte sich: Was wäre passiert, wenn der FC Buchs das zweite und dritte Tor ein paar ­Minuten vorher gemacht hätte?

Das Ende der Cup-Partie zwischen Buchs und Bazenheid überraschte. Denn bis zur 85. Minute und dem Tor Luca Venturas deutete nichts darauf hin, dass es nochmals spannend werden könnte. Im Gegenteil: Das beste an den ersten 45 Minuten war das Resultat (1:2), eine Wende im ­Bereich des Möglichen. Doch die Hoffnung auf einen Sieg verabschiedete sich dann schnell. Zwar agierte Bazenheid nicht mehr mit derselben Feldüberlegenheit und schnellem Passspiel, das ausserdem ein hohes Mass an Präzision aufwies. Doch die Toggenburger schraubten das Skore dennoch auf 1:4 hoch. Der FC Buchs erhielt die ersten drei Gegentore nach Standardsituation.

Der FC Bazenheid hätte in der Folge mit seinen mit viel Tempo vorgetragenen Kontern auch das halbe Dutzend voll ­machen können – wenn er nur ­gewollt hätte. Doch mit jeder ­gespielten Minute liess die Konsequenz im Abschluss nach, und da Buchs kaum für Torgefahr sorgte, wurde nach und nach der Fussballbetrieb eingestellt. Bazenheid verteidigte gut – hier gab es vorerst kein Nachlassen – die Buchser fanden schlicht kein Rezept. Was Bazenheid aber unterschätzte, war die Kampfkraft des Heimteams. Unentwegt versuchten die Buchser doch noch ein Tor zu erzielen, bis dann Ventura im Anschluss eines Eckballs traf. Das Tor aus heiterem Himmel schien den Gast zu lähmen, der dann nur noch den Vorsprung über die Zeit retten wollte und seine Stärke, Fussball zu spielen, völlig vergass.

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Buchs – Bazenheid 3:4 (1:2)

Rheinau. – 150 Zuschauer. – Sr. Vidic.

Tore: 5. Giger 1:0. 20. Ramada 1:1. 29. Früh 1:2. 54. Eigentor Ventura 1:3. 60. Jungblut 1:4. 85. Ventura 2:4. 90. Gadient 3:4 (Penalty).

FC Buchs: Caluori; Solinger, Ventura, Nuhija, Venceslau Andrade; Meier (57. Kevin Rohrer), Gadient, Raphael Rohrer, Helmar Andrade (73. Sturzenegger), Giger; Vuleta (65. Demirci).

FC Bazenheid: Gähwiler; De Martin (58. Cakir), Früh, Baumann, Gebert; Ramada, Györky; Mlinaric (65. Gomes); Jungblut, Titaro, Farkas (77. Kuhn).

Bemerkung: Verwarnung: 21. De Martin.

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