Für nächste Schritte zum Badesee braucht es Freiwillige

GRABS. «Das wär jo mega lässig!» – «Cool» – «Da wär amol ötschis gschieds» – Ein echter Mehrwert» – «Ein See ist viel schöner als ein Freibad»: So und ähnlich wurde die Begeisterung für das Projekt Naturbadesee in Grabs auf der Facebook-Seite des W&O ausgedrückt.

Thomas Schwizer
Merken
Drucken
Teilen
Ein natürlicher Badesee wäre eine bedeutende Aufwertung der 7000-Einwohner-Gemeinde Grabs: Darum engagieren sich Karin Steiger und Martin Zwahlen. Sie hoffen und zählen auf weitere aktiv Mitwirkende. (Bild: Thomas Schwizer)

Ein natürlicher Badesee wäre eine bedeutende Aufwertung der 7000-Einwohner-Gemeinde Grabs: Darum engagieren sich Karin Steiger und Martin Zwahlen. Sie hoffen und zählen auf weitere aktiv Mitwirkende. (Bild: Thomas Schwizer)

GRABS. «Das wär jo mega lässig!» – «Cool» – «Da wär amol ötschis gschieds» – Ein echter Mehrwert» – «Ein See ist viel schöner als ein Freibad»: So und ähnlich wurde die Begeisterung für das Projekt Naturbadesee in Grabs auf der Facebook-Seite des W&O ausgedrückt. Dies als Reaktion auf die Berichterstattung im W&O vom 26. August über einen Informationsabend.

Viele positive Rückmeldungen

Auch bei der E-Mail-Adresse badeseegrabs@gmail.com, die für die Interessengemeinschaft Badesee eingerichtet wurde, trafen sehr positive Rückmeldungen ein, wie Martin Zwahlen und Karin Steiger sagen. Auch in persönlichen Rückmeldungen haben sie eine grosse Vorfreude in der Bevölkerung gespürt, wie sie im Gespräch mit dem W&O feststellen. Die beiden engagierten Grabser haben sich kurzfristig bereit erklärt, Gleichgesinnte zu suchen, die sich aktiv für einen Badesee in Grabs engagieren.

«Schriibed alli denn gits eine!», lautet ein weiterer Eintrag auf der Facebook-Seite des W&O. Doch nur mit dem schriftlichen Ausdruck der Unterstützung wird in Grabs kein Naturbadesee entstehen. Es gilt, sich persönlich zu engagieren und aktiv einzubringen, denn ohne konkrete Vorarbeiten durch einen Förderverein wird die Hallengenossenschaft Grabs die unverzichtbaren finanziellen Mittel nicht sprechen, die sie für eine Realisierung in Aussicht gestellt hat.

Realistisch oder Utopie?

Für die Veranstaltung vom 19. Oktober (siehe Zweitstoff) werden alle persönlich angeschrieben, die sich per E-Mail bei der Interessengemeinschaft gemeldet haben. Martin Zwahlen und Karin Steiger hoffen, dass weitere Interessierte sich persönlich engagieren und teilnehmen. Denn ohne breite Unterstützung und aktives Mitwirken bleibt die Realisierung des, aus der Bevölkerung vorgebrachten, grossen Wunsches für eine natürliche Badegelegenheit eine Utopie.

«Eine Aufwertung für Grabs»

Martin Zwahlen ist überzeugt, dass für Grabs mit rund 7000 Einwohnern eine eigene Badeanlage angebracht wäre und engagiert sich deshalb freiwillig. Er ist in Grabs aufgewachsen, Elektroinstallateur, technischer Kaufmann und derzeit Student an der Höheren Fachschule.

Karin Steiger ist Lehrkraft für Allgemeinbildung am Berufsbildungszentrum bzb. Sie engagiert sich für einen natürlichen Badesee, weil sie darin eine wichtige Aufwertung von Grabs als lebenswerte Gemeinde sieht. Diese Freizeitmöglichkeit käme Familien mit Kindern, aber auch Arbeitenden nach Feierabend und generell der ganzen Bevölkerung zugute, betont sie. (ts)

Kick-Off-Anlass für einen Badesee in Grabs: Montag, 19. Oktober 2015, 19.30 Uhr, Restaurant Schäfli Grabs. E-Mail der Interessengemeinschaft: badeseegrabs@gmail.com Facebook: Naturbadesee Grabs