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Für herausragende Leistungen

Das Redaktionsteam des Werdenberger Jahrbuches und der Verkehrsverein Buchs sind die Kulturpreisträger 2016. Die Feier fand in der Aula Flös statt.
Hansruedi Rohrer
Der Vorstand des Verkehrsvereins Buchs mit Präsident Andreas Vetsch (2. von links) bedankt sich für den Kulturpreis. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Der Vorstand des Verkehrsvereins Buchs mit Präsident Andreas Vetsch (2. von links) bedankt sich für den Kulturpreis. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Zur 12. Verleihung des Buchser Kulturpreises begrüsste Stadtrat und Präsident der Kulturkommission Hansruedi Bucher am Freitagabend zahlreiche Gäste. Die beiden Kulturkommissionsmitglieder Susanna Büchel und Özkan Tok standen dem Präsidenten zur Seite. Die Werdenberger Trachtigallen eröffneten mit dem Werdenbergerlied den Abend musikalisch und sangen in dessen Verlauf noch mehrere Lieder.

Buchs verleiht seit 2004 den Kulturpreis als Mittel zur Förderung oder Anerkennung des kulturellen Schaffens in oder für Buchs. Unter dem Motto «Kultur beflügelt» erhielten die Preisträger auch eine von René Düsel gestaltete Skulptur.

Stadtpräsident Daniel Gut sagte, dass diese Verleihung für ihn immer eine besondere Freude darstelle. «Der Preis ist eine ernstgemeinte Auszeichnung, die von Herzen kommt.» Er dankte den beiden Preisträgern für ihr Engagement und hoffte, dass ihre Motivation noch lange erhalten bleibe.

Laudatio für eine äusserst verdiente Preisträgerin

An Rudolf Lippuner war es, am Ende seines Wirkens als Grabser Gemeindepräsident bei der Kulturpreisverleihung der Stadt Buchs die Laudatio für die äusserst verdiente Preisträgerin, nämlich die Redaktion des Werdenberger Jahrbuches, zu halten. Seit 1987 publiziere diese Redaktion, zusammen mit der Historisch-Heimatkundlichen Vereinigung Werdenberg als Herausgeberin, erfolgreich das Werdenberger Jahrbuch. Bis heute sind 29 Jahrgänge mit über 770 Sachbeiträgen von 328 Autoren erschienen. Die Präsentation des 30. Jahrgangs steht bevor.

«Das Werdenberger Jahrbuch darf mit Sicherheit als das bedeutendste Werk zur Geschichte der Gemeinden unserer Region bezeichnet werden», sagte der Redner. «Ich bin überzeugt, dass uns viele andere Regionen um dieses besondere Werk beneiden.» Rudolf Lippuner nannte einige Beispiele von Beiträgen in verschiedenen Jahrgängen. Dabei sei der hohe Anspruch an die Qualität der Publikationen, die Vielseitigkeit und die historische Bedeutung im Werdenberger Jahrbuch einzigartig und verdiene Respekt und hohe Anerkennung. «Dieser Respekt und die grosse Anerkennung gehören selbstverständlich dem Redaktionsteam des Jahrbuches.» Ganz besonders erwähnte Rudolf Lippuner, dass Hans Jakob Reich seit 1987 und Hansjakob Gabathuler seit 1991 dem Redaktionsteam angehören. «Auch das ist nicht selbstverständlich und die Herausgeberin darf sich glücklich schätzen, auf ein Team zu zählen, welches sich über Jahrzehnte dieser Sache verpflichtet fühlt.» Dieses Redaktionsteam sei deshalb ein würdiger Preisträger.

«Dass es das Werdenberger Jahrbuch gibt, ist nicht allein unser Verdienst», sagte Hans Jakob Reich. Er nannte dabei die drei Mitbegründer Hans Stricker, Otto Ackermann und Noldi Kessler. Ausserdem werde man seit einem Jahr vom jungen Historiker Sepp Gähwiler als weiterem Redaktor unterstützt. «Aber es ist uns eine grosse Freude und Ehre, dass uns just zum 30. Jahrbuch-Jahrgang sozusagen die urbane Weihe für kulturelles Schaffen im ländlichen Raum zuteil wird.»

Den Verkehrsverein in Versform vorgestellt

Ortsgemeindepräsident Heini Senn hat für den Verkehrsverein Buchs als zweiten Preisträger die Laudatio in sehr humorvoller Form präsentiert. Da wurde erst mal eine Schnur auf der Bühne gespannt, an die Hansruedi Bucher jeweils einige von Heini Senn genannte Buchstaben anhängte. Diese Buchstaben ergaben am Schluss das Wort «Verkehrsverein Buchs». Doch bis es soweit war, erklärte Heini Senn die Bedeutung hinter den Lettern. Bei einem der vier «E» zum Beispiel: «Mit E, do chönnt ma Energie verbinda; dia tuat bi dena nia verschwinda; vum Morga früe bis Obet spoot sind si für de Verein uf Droht.» Auch Heini Senn erhielt für seine spezielle Laudatio einen prächtigen Applaus, und als Antwort auf die herzliche Gratulation an den Verkehrsverein zum Kulturpreis bedankte sich dessen Präsident Andreas Vetsch auf ebenso lockere Art.

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