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Für ein starkes Stadtmarketing

Leserbriefe
Michael Eberli, Präsident Fdp Buchs, Räfiserhalde 35, 9470 Buchs

Ende Jahr steht die Verlängerung der Leistungsvereinbarung zwischen Marketing Buchs und der Stadt Buchs an. Das heisst, der Stadtrat muss sich über­legen, ob und wie er Marketing Buchs in Zukunft weiterführen will. Bisher hat Buchs ungefähr 100 000 Franken pro Jahr in das Stadtmarketing investiert. Soll der Betrieb künftig im selben Rahmen weitergeführt werden? Oder sollen die Marketing­aktivitäten eingestellt oder ausgebaut werden?

Um diese Entscheidung zu fällen, muss zuerst geklärt werden, welche Aufgaben zukünftig im Fokus eines Stadtmarketings sein sollen. Ins­besondere im Buchser Zentrum sind die vor uns liegenden Herausforderungen immens: Der Detailhandel befindet sich in einem radikalen Wandel – nicht nur der starke Franken, sondern die Konkurrenz aus den umliegenden Zentren und dem nahen Ausland und insbesondere auch die Online-Konkurrenz von Zalando & Co. werden zukünftig den Druck auf die Buchser Detailhandelsgeschäfte und somit auch auf das Buchser Stadtzentrum massiv verstärken. Verschiedene Studien gehen davon aus, dass gerade im Bereich Bekleidung und Schuhe bereits in naher Zukunft ein Drittel aller Käufe online ­getätigt wird – Tendenz rasant steigend.

Eine andere Entwicklung ist, dass viele kleine Geschäfte durch Handelsketten abgelöst und nicht mehr von Inhabern geführt werden. Das führt leider vielfach dazu, dass Eigen­initiativen von den Geschäften ausbleiben. Ein starkes und cleveres Marketing würde die Motivation für aktives Engagement der entsprechenden Ge­schäfte beziehungsweise der vor Ort verantwortlichen ­Personen entscheidend fördern und damit ein positives, gemeinsames Vorankommen sichern. Welche Angebote braucht es, damit in Zukunft trotzdem eine hohe Besucherfrequenz erreicht werden kann? Mit welchen Massnahmen locken wir auch Kundschaft aus weiter entfernten Ortschaften nach Buchs? Wie können Leerstände an bester Lage verhindert werden? Solche und ähn­liche Fragestellungen sind nicht einfach zu beantworten und bedürfen der Mitarbeit aller Beteiligten sowie einer guten Koordination. Dazu ist ein solides Stadtmarketing unerlässlich! Ein gut frequentiertes und florierendes Zentrum ist der Lebensnerv von Buchs, von dem auch das lokale Gewerbe und die Bevölkerung profitieren.

Nachdem wir uns in der FDP während mehr als zwölf Monaten mit dem Thema auseinander­gesetzt und dabei auch viele andere Gemeinden und Städte verglichen haben, sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass das Stadtmarketing zusätzlich gestärkt werden soll. Im Vergleich mit anderen Städten ist Buchs Marketing aktuell sehr knapp ausgestattet – es fehlt nicht an Ideen, aber an personellen und auch monetären Ressourcen. Mit der Auf­stockung auf eine Vollzeitstelle und einer moderaten Erhöhung des Budgets können wichtige Massnahmen angegangen werden, um den Standort Buchs erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wir sind überzeugt: ­Dieses Investment in ein lebendiges und noch attraktiveres Buchs wird sich mehrfach auszahlen.

Michael Eberli, Präsident FDP Buchs, Räfiserhalde 35, 9470 Buchs

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