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«Für die Sicherheit unerlässlich»

Während die Überwachungskameras im Kantonsspital St. Gallen für Kritik sorgten, blieb es bisher um diejenigen in den hiesigen Spitälern ruhig. Negative Rückmeldungen von Patienten gab es bisher keine.
Katharina Rutz
Die Kameras am Spital Grabs dienen der Sicherheit von Patienten und Personal. (Bild: Reto Martin)

Die Kameras am Spital Grabs dienen der Sicherheit von Patienten und Personal. (Bild: Reto Martin)

GRABS. Im Spital Grabs gibt es Überwachungskameras. Sie überwachen die Sicherheit von Patienten und Personal. So gibt es beispielsweise am Notfalleingang eine Kamera. «So konnte so mancher Notfall bereits frühzeitig erkannt werden, auch wenn dieser noch nicht in der Notfallstation war», sagt Jochen Steinbrenner, Spitalleiter in Grabs. Auch der normale Eingangsbereich wird überwacht. «Dies ist sehr wichtig für die Sicherheit des Personals», erklärt Steinbrenner weiter. «Kameras werden in der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland grundsätzlich nur dort eingesetzt, wo es um die Patienten- oder Mitarbeitersicherheit geht.»

Nur Intensivstation überwacht

Während die Eingänge an allen drei Spitälern der Spitalregion überwacht werden, sind im Innern nur die Intensivstation in Grabs und die spezielle Überwachungsstation in Altstätten mit Kameras ausgerüstet. Im Notfall selber gibt es keine. Kommentare oder gar Reklamationen seitens der Patienten gab es noch nie. Allerdings wird auch nicht mit Hinweisschildern auf die Kameras aufmerksam gemacht. «Wenn Patienten wünschen, dass die Kamera abgedeckt wird, machen wir das selbstverständlich», sagt Manuela Ortner, Leiterin Ressort Pflege & MTT der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SR RWS). Dies sei aber bisher noch nie ein Thema gewesen.

Laut Manuela Ortner werden nur diejenigen Patientenplätze mit der Kamera überwacht, die nicht vom Stationszimmer der Pflege einsehbar sind. «Im Fall der Intensivstation Grabs wurden wir beim Audit der Station darauf aufmerksam gemacht, dass für die angestrebte Zertifizierung der Intensivstation eine Kamera für die Patientensicherheit unerlässlich ist, da ein Behandlungsplatz für das Personal nicht permanent einsehbar ist», erläutert Manuela Ortner.

Die Filmaufnahmen werden nicht aufgezeichnet. Es handelt sich immer nur um eine Liveaufnahme. Gegen potenzielle Hackerangriffe hat die Spitalregion diverse Massnahmen ergriffen. Aus Sicherheitsgründen gibt es über die Art dieser Massnahmen allerdings keine Auskunft.

Auch in den Neubauten der Spitalregion sind Kameras geplant. Es gelte die gleiche Handhabung wie bisher. Zusätzlich seien Kameras für die Anlieferzone und die Rampe geplant, ebenfalls zur Sicherheit der Mitarbeitenden.

Baustellenkameras

Seit kurzem gibt es auf dem Dach des Spitals Grabs ausserdem Baustellenkameras. «Diese dienen der Baustellendokumentation und erlauben sowohl der Bevölkerung als auch unseren Mitarbeitenden im Internet den Baufortschritt zu verfolgen», sagt Roland Rubin, Leiter Betrieb & Organisation der SR RWS. Die Entfernung von der Baustelle sei jedoch so gross, dass Personen nicht erkannt würden und dass alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten würden, versichert er.

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