Für Begegnungen gebaut

Die Einweihung des neuen Kirchgemeindehauses Grabs-Gams war gleichsam der Start zu einem gemeinschaftlichen Treffpunkt, der künftig auf vielfältige Art genutzt werden kann.

Hansruedi Rohrer
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Eine Sitzbank für Karl-Heinz und Vera Haedener als Dank von der Kirchgemeinde Grabs-Gams. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Eine Sitzbank für Karl-Heinz und Vera Haedener als Dank von der Kirchgemeinde Grabs-Gams. (Bild: Hansruedi Rohrer)

GRABS. Nach einem Brunch für die Mitarbeitenden der Eangelischen Kirchgemeinde Grabs-Gams ging Karl-Heinz Haedener, Präsident der Kirchgemeinde, am Samstag zum offiziellen Eröffnungsakt über. Getreu nach dem Leitwort «Miteinander» der Kirchgemeinde werde man auch in diesem Haus miteinander leben, arbeiten, wachsen und auch glauben können, sagte er. «Die Menschen sollen hier die Gastfreundschaft spüren.»

Weltladen und Cafeteria

Das grosszügig dimensionierte Gebäude enthält im Untergeschoss Technikraum, Bandraum, Mesmerraum, Archiv, Jugendraum sowie Lagerräume. Im Erdgeschoss lädt eine Cafeteria zum Kirchenkaffee ein, ein grosser Saal (mit Bühne) für 250 Personen ist vorhanden, ebenso eine Grossküche, der Weltladen, Sekretariat, Büro sowie WC-Anlagen. Im Obergeschoss ist ein Mehrzweckraum für 120 Personen eingerichtet, und hier gibt es auch eine Teeküche, drei Büros, einen Kinderhort, ein Sitzungszimmer.

Fremdvermietung möglich

Eine Fremdvermietung diverser Räumlichkeiten im neuen Kirchgemeindehaus ist möglich. Im Pfarrhaus an der Wassergasse wird nach wie vor ein Raum im Untergeschoss genutzt.

Ein wichtiges Kriterium für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft sei eine zeitgemässe Infrastruktur, sagte Gemeindepräsident Rudolf Lippuner. So sei es für den Gemeinderat klar gewesen, dass sich die Politische Gemeinde an den Baukosten für den Saal beteiligt habe. «Das Raumprogramm hat uns überzeugt.» Dieser Saal könne einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Mehrzweckhalle Unterdorf und der Aula Kirchbünt beitragen. «Durch dieses Angebot ist es möglich, dass unsere Grabser Vereine und Organisationen auch während des Schulbetriebs Veranstaltungen von regionalem und kantonalem Charakter durchführen können», sagte Rudolf Lippuner. Er gratulierte der Kirchenvorsteherschaft zum gelungenen Bauwerk. ? DIE DRITTE

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