Fügt sich ins Bestehende ein

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Das Siegerprojekt Schuldörfli mit dem dreigeschossigen Volumen «fügt sich selbstverständlich ins bestehende Schulareal und in die vorhandene Baustruktur der nächsten Umgebung ein», schreibt die Jury. Die Ausführung als vollständige Holzkonstruktion, innen und aussen, und mit einem Satteldach versehen seien weitere Mittel zur guten Integration in diesen Dorfteil. «Die niedrige Gebäudekubatur, verbunden mit den klar aufgebauten und ­statisch günstig überlagerten Grundrissen» wird als wichtige Voraussetzung für günstige Anlage- und Betriebskosten gewertet. Die Jury nennt zwei Kritikpunkte, «die im Detailbereich liegen und ohne grossen Aufwand gelöst werden können». Der Vorschlag für die gedeckte Verbindung zum bestehenden Schulhaus erfülle die verlangte Funktion zu wenig überzeugend. Zudem müsse das alte Lehrerhaus, wie im Programm vorgesehen, vollständig abgebrochen werden, ein Teil­abbruch werde abgelehnt. (ts)